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08.10.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Oberkotzau

Zum zweiten Mal war die Ausbildungsinitiative MyPlastics gemeinsam mit der Firma LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe an der Mittelschule Oberkotzau am 08.10.2014 vor Ort und präsentierte dort rund 67 Schülern aus 8. und 9. Klassen die K-Branche. Kunststoff ist nicht nur ein Werkstoff mit vielen Einsatzmöglichkeiten – er bietet auch jede Menge berufliche Zukunft. Entscheidet euch also für eine Ausbildung in der Kunststoffbranche!

MyPlastics an der Mittelschule Oberkotzau
Von Vielen für selbstverständlich gehalten, gestaltet der Werkstoff der Zukunft unseren Alltag. Doch wie die Produkte eigentlich entstehen und welche Arbeitsschritte hierfür nötig sind ist den meisten oft nicht wirklich bewusst. Da Kunststoff so flexibel ist, wird er in vielen Bereichen verwendet. So findet man ihn zum Beispiel in der Nutzfahrzeugindustrie oder der Medizin- und Schreibwarenbranche wieder. Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) zeigte den Jugendlichen durch mitgebrachte Exponate, wie beispielsweise einer Radioblende (Kunststoff Helmbrechts AG), einem Hochdruckschlauch (REHAU AG + Co..) und einem Nachbau einer LKW-Wand (LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe), dass die K-Branche auch in ihrer Region vertreten ist.

Firmenvertreter Herr Goldhahn (Personalreferent) und Timo Geyer (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) stellten die Firma LAMILUX und deren breites Ausbildungsangebot vor. Sie verdeutlichten den Schülern auch, wie wichtig es ist, Fachkräfte für die Branche zu gewinnen.

Im Anschluss an den theoretischen Teil erfolgte eine Einteilung in Gruppen für den praktischen Teil von Simone Rieß. Die Schüler wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, in denen sie die Ausbildungsberufe der K-Branche kennenlernen konnten.

Station eins des BERUFE-Parcours kam von der Firma LAMILUX und stellte den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik dar. Hier konnten die Schüler etwas über den Produktionsprozess für Kunststoffprodukte erfahren, indem sie Kärtchen von Arbeitsschritten in die richtige Reihenfolge brachten. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, dass er sich sehr gut an der Spritzgießmaschine auskennt. Er ist schließlich für die Herstellung der Produkte und für einen störungsfreien Ablauf verantwortlich.

Zweite Station des BERUFE-Parcours stellte ebenfalls die Firma LAMILUX zur Verfügung. An dieser Station konnten die Schüler verschiedenste Produkte der Firma LAMILUX ihren Eigenschaften zuordnen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss sich natürlich auch mit der Produktvielfalt seines Ausbildungsbetriebes und deren Besonderheiten auskennen.

Die letzte Station spiegelte den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wieder und wurde von MyPlastics bereitgestellt. Hier konnten die Schüler ihr mathematisches Geschick unter Beweis stellen, indem sie das Mischverhältnis einer Badeente ausrechnen mussten. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Berechnungen extrem wichtig. Wenn man fehlerhafte Einstellungen in die Maschine eingibt, wirkt sich das direkt auf das Produkt aus. Aus diesem Grund muss ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik genau und präzise Arbeiten. Er ist nicht umsonst der Fachexperte für die Spritzgießmaschine.

Ein herzlicher Dank geht an Frau und Herrn Müller sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.