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04.11.2014 - MyPlastics an der Münsterschule Hof

Auch dieses Jahr konnten wieder Schüler aus den achten und neunten Klassen der Münsterschule Hof – insgesamt sogar 72 Schüler - die Welt des Kunststoffs erleben. Am 04.11.2014 repräsentierte die Ausbildungsinitiative MyPlastics gemeinsam mit der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG die regionale K-Branche und zeigte den Jugendlichen gleichzeitig, wie spannend und zukunftsträchtig Ausbildungsberufe in dieser sein können.

Doch wieso sucht die Kunststoffbranche gerade euch?

MyPlastics an der Münsterschule Hof
Im alltäglichen Leben begegnet uns Kunststoff in vielen Situationen. Sei es morgens und abends beim Zähneputzen wobei wir die Zahnbürste benutzen oder auf dem Weg zur Arbeit/Schule in den Verkehrsmitteln. Allerdings ist keinem so wirklich bewusst, was alles nötig ist, um Kunststoffprodukte herzustellen. An erster Stelle benötigt man nämlich qualifizierte Mitarbeiter, die sich gerne auch Herausforderungen stellen – denn das Herstellen solcher Produkte ist oft komplexer als man denkt.

Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) erklärte den Schülern anhand von mitgebrachten Produkten, wie z. B. eines Lasermessgeräts (Rudi Göbel GmbH & Co. KG) oder eines Luftausströmers eines BMW Z4 (WIKUTEC GmbH), die Vielfältigkeit des Werkstoffs der Zukunft. Außerdem veranschaulichte sie den Schülern auch, wie diese Produkte hergestellt werden.

Im Anschluss an die Einführung in das Thema Kunststoff, stellte sich die Firma Rudi Göbel, vertreten durch Herrn Ehrhardt (Ausbilder Werkzeugbau), Kevin Hertrich, Stefan Pittroff und Pascal Tröger (alle Auszubildende Werkzeugmechaniker), vor. Herr Ehrhardt informierte die Jugendlichen auch über das breite Ausbildungsangebot der Firma Rudi Göbel und erklärte ihnen auch die Berufsbilder: Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Stanz- und Umformmechaniker.

Nach Einteilung der Schüler in Gruppen konnten die Schüler nun den praktischen Teil der Veranstaltung durchlaufen –den BERUFE-Parcours!

Station 1 des BERUFE-Parcours stand für den Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers und kam von der Firma Rudi Göbel. Hier konnten die Schüler üben ein Gewinde in vorgebohrte Löcher eines Metallblocks zu schneiden. Für einen Werkzeugmechaniker sind metallbearbeitende Vorgänge, wie z. B. Fräsen, Bohren, Feilen oder Schleifen im hundertstel Millimeterbereich tägliche Aufgaben. Er setzt seine Arbeit gemäß einer Zeichnung um, die ihm von der Konstruktion gegeben wird. An der Station 2 konnte das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik näher beleuchtet werden - diese wurde ebenfalls von der Firma Rudi Göbel bereitgestellt. Die Jugendlichen konnten hier Spritzgießfehler erkennen und bestimmten Fachbegriffen zuordnen lernen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist eine mangelfreie Herstellung wichtig, da die Produkte den Kundenvorgaben entsprechen müssen. Vorletzte Station des BERUFE-Parcours stellte die Firma Rudi Göbel zur Verfügung. Was es mit dem Beruf des Stanz- und Umformmechanikers auf sich hatte, konnten die Schüler hier erkennen. Mithilfe von Schlagbuchstaben prägten die Jugendlichen ihren individuellen Einkaufschip. Die Station 4 wurde von MyPlastics zur Verfügung gestellt und betreut. Herausforderung an dieser Station war es ein Mischverhältnis einer Badeente zu berechnen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Ermittlungen von Einstellungen, wie z. B. Drücke/Temperaturen, unerlässlich, da sich falsche Parameter direkt auf die Produktqualität niederschlagen.

Zum Abschluss gab Simone Rieß den Schülern noch einige Tipps für die Bewerbung und zeigte den Schülern noch auf, wie viele Firmen in ihrer Region diese vielseitigen Berufsbilder ausbilden.

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Ströhla sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.