Home Kontakt Anfrage Impressum  

 
 
  MyPlastics
  Aktuelles
  Termine
  Kunststoffbranche
  Ausbildungsberufe
marker   Studium
  Ausbildung mit Kunststoff
  Angebote für Unternehmen
  Downloads
   

 

 

>>> zurück zur Übersicht

10.11.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Schwarzenbach a. W.

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics bekam am Montag den 10.11.2014 wieder die Gelegenheit, in der Mittelschule Schwarzenbach am Wald gemeinsam mit der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG die Firma selbst und die anspruchsvollen und vielseitigen Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche vorzustellen.

MyPlastics an der Mittelschule Schwarzenbach
Kunststoff bereichert unser tägliches Leben!
Der Werkstoff der Zukunft ist innovativ und flexibel einsetzbar – genau das macht ihn so unersetzlich. Alltägliche Situationen können mit Kunststoff bestritten werden und in vielen Branchen ist er der Grundbaustein für die Herstellung von Teilen. In der Medizintechnik ist Kunststoff beispielsweise äußerst wichtig, da er der einzige Werkstoff ist, den man nahezu komplett steril halten kann.


Welche Produkte aus Kunststoff bestehen, zeigten die mitgebrachten Exponate von Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) ganz deutlich. Exemplare, wie eine Radioblende eines Ford C-Max (Kunststoff Helmbrechts AG) und ein Hilti Lasermessgerät (Rudi Göbel GmbH & Co. KG) verdeutlichten dies.

Nachdem die Schüler in die Thematik Kunststoff eingetaucht waren, stellte sich die Firma Rudi Göbel, vertreten durch Herrn Ehrhardt (Ausbilder Werkzeugbau), Stefan Pittroff, Sven Ott und Fabian Richter (alle Auszubildende Werkzeugmechaniker) vor. Die Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG bietet ein breites Angebot an Ausbildungsberufen an – was in der Firmenpräsentation hervorgehoben wurde.

Anschließend wurden die Schüler in Gruppen eingeteilt und der praktische Teil des Tages startete.

Welche Aufgaben zum Werkzeugmechaniker gehören konnten die Schüler an der Station eins des BERUFE-Parcours lernen, die von Rudi Göbel zur Verfügung gestellt wurde. Die Aufgabe dort war es in vorgestanzte Einkaufschips ihre Initialen mit Schlagbuchstaben zu bringen. Für einen Werkzeugmechaniker gehören metallbearbeitende Vorgänge wie Fräsen, Bohren und Schleifen zu den täglichen Aufgaben.

Die Station zwei des BERUFE-Parcours kam ebenfalls von Rudi Göbel und stand im Berufsbild des Verfahrensmechanikers. Hier konnten die Jugendlichen lernen, wie man Spritzgießfehler erkennt – sprich, welches Kunststoffteil gut oder schlecht ist. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss die Kundenvorgaben umsetzen und auf die Qualität der Produkte achten.

Vorletzte Station des BERFUE-Parcours wurde von der Firma Rudi Göbel bereitgestellt und spiegelte den Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers wieder. Das Bearbeiten von Metall stand hier ebenso im Vordergrund, da die Schüler Gewinde in vorgebohrte Löcher von Metallstücken schneiden mussten. Ein Werkzeugmechaniker muss sehr genau arbeiten, weil seine Arbeiten im Hundertstel-Millimeterbereich nach Zeichnung ausgeführt werden.

Letzte Station des BERUFE-Parcours kam von MyPlastics und stellte den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik dar. Wie sich das Mischverhältnis vom Kunststoffgranulat einer Badeente zusammensetzt, konnte hier durch Berechnungen in Erfahrung gebracht werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist die Einstellung der Spritzgießmaschine wichtig. Er muss z. B. prüfen, mit wie viel Druck er den flüssigen Kunststoff in das Werkzeug einspritzt.

Wir wünschen allen teilnehmenden Schülern viel Erfolg bei der Berufswahl und der Suche nach ihrem Wunschausbildungsplatz – womöglich in der Kunststoffbranche.


Ein herzlicher Dank geht an Herrn Feldmann sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.