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17.11.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Windheim

Gemeinsam mit der Firma petz industries GmbH & Co. KG informierte die Ausbildungsinitiative MyPlastics am 17. November 2014 an der Mittelschule Windheim über die vielfältigen und zukunftsträchtigen Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche.

Der Landkreis
MyPlastics an der Mittelschule Windheim
Kronach stellt mit mehr als 20 Ausbildungsbetrieben der Kunststoffbranche neben den Landkreisen Lichtenfels, Coburg und Hof eine Hochburg der Kunststoffverarbeitenden Industrie dar. Ob Kunststoffteile für die Medizintechnik, für Verpackungen, für die Elektronik- als auch für die Automobilbranche – Kunststoffteile aus Kronach begegnen uns fast täglich in unserem Alltag.

Mit mehr als 40 Exponaten, davon ein Viertel direkt aus dem Landkreis, veranschaulichte Linda Rebhan, Leiterin der Ausbildungsinitiative MyPlastics, die Vielfalt des Werkstoffes Kunststoff in unserem täglichen Leben. Beispiele für regionale Exponate waren ein Mikrospritzgussteil für die Krebstherapie (Horst Scholz GmbH & Co. KG), eine Schacht- und Kombiblende des Audi A4 (Dr. Schneider Holding GmbH) sowie ein Teil des LKW-Stoßfängers (Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG).

Nach einer kurzen Einführung in die Welt des Kunststoffs erfolgte anschließend die Vorstellung der Firma petz industries. Die Auszubildenden Manuel Schneider (Werkzeugmechaniker, 4. Lehrjahr), Kevin Förtsch (Werkzeugmechaniker, 3. Lehrjahr), Markus Kübrich (Werkzeugmechaniker, 1. Lehrjahr), Michael Judin (Verfahrensmechaniker, 1. Lehrjahr) und Luisa Fröba (Verfahrensmechanikerin, 2. Lehrjahr) präsentierten neben ihrem Ausbildungsbetrieb auch das vielseitige Ausbildungsangebot.

Im Anschluss an die Vorträge wurden die Schüler in Gruppen für den BERUFE-Parcours eingeteilt und bekamen eine kurze Erläuterung hierfür.

Station eins des BERUFE-Parcours wurde von MyPlastics betreut und gestellt. Hier konnten die Schüler den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik kennenlernen. Berechnungen für das Mischverhältnis einer Kunststoffente mussten hier unternommen werden. Da ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Berechnungen von Parametern, wie z. B. Kühlzeiten, Temperaturen und Schließkräften durchführen muss, sind naturwissenschaftliche Fächer sehr wichtig. Er spannt zudem das Werkzeug in die Spritzgießmaschine und kontrolliert auch fortlaufend die Qualität des Kunststoffproduktes. Liegen Fehler in den Einstellungen der Maschine vor, muss der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik diese erkennen und abstellen können.


Die zweite Station des BERUFE-Parcours von petz industries zeigte ebenso den Beruf Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. An dieser Station konnten die Schüler Spritzgießfehler erkennen und die Ursachen dafür ausfindig machen. Da sich Einstellungsfehler direkt auf das Produkt auswirken können, ist es extrem wichtig, dass Parameter richtig gewählt werden.


Vorletzte Station des BERUFE-Parcours bot Aufgaben des Ausbildungsberufs Werkzeugmechaniker und kam von der Firma petz industries. Messen von Werkstücken, Erkennen von Toleranzen und das Umgehen mit dem elektrischen Messschieber wurde den Jugendlichen an dieser Station beigebracht. Einen guten Werkzeugmechaniker zeichnet eine präzise Arbeitsweise sowie räumliches Vorstellungsvermögen aus. Er erstellt Werkzeuge (Spritzgießformen) anhand einer Zeichnung auf den Millimeter genau. Da sich die metallbearbeitenden Vorgänge auf Fräsen, Feilen, Bohren und Erodieren beziehen, muss man für diesen Beruf handwerkliches und technisches Interesse mitbringen.


Die letzte Station des BERUFE-Parcours stellte auch petz industries zur Verfügung. Montieren bzw. Demontieren von Werkstücken mit Zeichnungszuordnung wurde hier geübt. Die Schüler konnten Teile einzelner Baugruppen zerlegen oder zusammensetzen  und sich mit der Zeichnung in diesem Zusammenhang auseinandersetzen. Ein Werkzeugmechaniker benötigt die Zeichnung, um das spätere Werkzeug zu erstellen.

Abschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die vielen Ausbildungsbetriebe der K-Branche in der Region sowie weitere Tipps für die Bewerbung.

Wir bedanken uns bei Herrn Vetter, Herrn Zenk und allen weiteren Mitorganisatoren für die gute Planung und Organisation. Allen Schülern wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg ihren Wunschausbildungsplatz zu bekommen – im Idealfall sogar in der Branche mit Zukunft (in der Kunststoffbranche).

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.