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20.11.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Pressig

Bereits zum dritten Mal besuchte die Ausbildungsinitiative MyPlastics mit Fachleuten aus der Praxis die Mittelschule Pressig. Gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben petz industries GmbH & Co. KG und Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG informierte MyPlastics mehr als 60 Schüler über die zukunftsträchtigen und vielseitigen Ausbildungsberufe der K-Branche.

MyPlastics an der Mittelschule Pressig
Trotz der mehr als 20 kunststoffverarbeitenden Betrieben und Zulieferern der K-Branche im Landkreis Kronach sind die für die Region sehr wichtigen Berufe des Werkzeugmechanikers und des Verfahrensmechanikers bei den Schülern der MS Pressig nur wenig bekannt. Angefangen von Granulatherstellern über Konstruktionsbüros, Werkzeugbauern, Maschinenbauern für die K-Branche bis hin zu den eigentlichen Kunststoffverarbeitern sind alle Unternehmen der Wertschöpfungskette in Kronach und dem benachbarten Landkreis Lichtenfels vertreten.
Einen Einblick in die vielfältigen Produkte aus der Region gab Linda Rebhan jeweils zu Beginn der beiden Präsentationen. Anschauungsmaterialien aus diversen Branchen, ob Automobil, Schreibwaren, Medizin, Bau, Freizeit oder Elektronikbranche, begeisterten die Jugendlichen und zeigten, dass der Werkstoff Kunststoff aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Beispiele für regionale Exponate waren ein Mikrospritzgussteil für die Krebstherapie (Horst Scholz GmbH & Co. KG), eine Schacht- und Kombiblende des Audi A4 Dr. Schneider Holding GmbH) sowie ein Teil des LKW-Stoßfängers (Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG).

Anschließend an die Einführung in die Welt des Kunststoffs präsentierte sich die Firma petz industries GmbH & Co. KG. Die Auszubildenden Manuel Schneider (Werkzeugmechaniker, 4. Lehrjahr), Kevin Förtsch (Werkzeugmechaniker, 3. Lehrjahr), Markus Kübrich (Werkzeugmechaniker, 1. Lehrjahr), Michael Judin (Verfahrensmechaniker, 1. Lehrjahr) und Luisa Fröba (Verfahrensmechanikerin, 2. Lehrjahr) präsentierten neben ihrer Firma auch das vielseitige Ausbildungsangebot.
Schließlich informierte auch Herr Limmer von der Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG mit seinen beiden Auszubildenden (beide zum Feinwerkmechaniker) über die Ausbildungsberufe der Firma Krumpholz und den Tätigkeiten eines Feinwerkmechanikers (ähnlich dem Werkzeugmechaniker).

Daraufhin erfolgte eine Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen für den BERUFE-Parcours – dem praktischen Teil der Veranstaltung.

Station eins des BERUFE-Parcours stellte die Firma Krumpholz zur Verfügung, bei welcher die Schüler Gewinde schneiden durften.
Die Firma petz industries bot den Schülern an der Station zwei des BERUFE-Parcours ebenso das Berufsbild  Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik an. Das Erkennen von Spritzgießfehlern lernten die Schüler an dieser Station. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss die Ursachen für solche Fehler ausfindig machen und lernen diese schnell abzustellen, da das Produkt den Kundenvorgaben entsprechen muss.
Die vorletzte Station des BERUFE-Parcours von petz industries demonstrierte die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker. Das Montieren/Demontieren von Baugruppen repräsentiert ein Tätigkeitsfeld des Werkzeugmechanikerss. Schülerinnen und Schüler konnten ein Werkstück einer Zwischenprüfung zerlegen und mit Hilfe einer Zeichnung wieder zusammensetzen.
Letzte Station des BERUFE-Parcours und gleichzeitig auch Station der Firma petz industries verkörperte ebenfalls die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker. Hier konnten die Schüler durch Messen feststellen, ob die mitgebrachten Werkstücke innerhalb der Toleranzen liegen. Eine präzise und ordentliche Arbeitsweise ist für den Werkzeugmechaniker unerlässlich. Er muss außerdem durch metallbearbeitende Vorgänge wie z. B. Bohren, Feilen, Drehen und Erodieren die Werkzeuge (Spritzgießformen) anhand einer Zeichnung erstellen.

Wir bedanken uns bei allen Organisatoren dieser Veranstaltung für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.