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24.11.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Tirschenreuth

Zum ersten Mal stellte MyPlastics gemeinsam mit der Firma WIESAUPLAST Deutschland GmbH & Co. KG die Kunststoffbranche und deren Ausbildungsberufe an der Mittelschule Tirschenreuth in einem Schulbesuch vor. 17 interessierte Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen nahmen an der Veranstaltung teil und durften die K-Branche theoretisch und praktisch kennenlernen.

MyPlastics an der Mittelschule Tirschenreuth
Zu Beginn stellte Lena Arnold (MyPlastics-Referentin) den Schülern kurz die Ausbildungsinitiative vor. Anschließend wurde gemeinsam mit den Schülern festgestellt, wie oft man doch im alltäglichen Leben Teile aus Kunststoff nutzt und diese doch für jeden allgegenwärtig sind. Kunststoffe werden zum Beispiel in der Medizinbranche, bei Schreibwaren, in der Automobilbranche, in der Freizeit und beim Bauen- und Wohnen eingesetzt. Lena Arnold hatte zu diesen Branchenbeispielen auch Exponate zur Hand, welche sie den Schülern vorstellen konnte. Als Beispiel für die Automobilbranche zeigte Lena Arnold den Schülern eine BMW M6 Einstiegsleiste (EuWe Eugen Wexler GmbH) und stellvertretend für die Freizeitindustrie konnten die Schüler ein Bobby-Car (SIMBA DICKIE GROUP GmbH) begutachten.


Die Schüler wurden im Anschluss an die Einführung von den Vertretern der Firma WIESAUPLAST, Frau Hager (Personalleitung), Herrn Hagen (Produktionsleiter und Ausbilder des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Christian Ott (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik im 2. Lehrjahr) über die Firma informiert. Sie erfuhren über die verschiedenen Standorte und durften das Produktespektrum der Firma durch Bilder und Exponate kennenlernen. Ebenso stellte die Firma den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik vor und die verschiedenen Aufgaben des 1., 2. und 3. Lehrjahres vor.


Nach der Theorie wurden die Schüler von Lena Arnold in Gruppen für den praktischen Teil, den Berufe-PARCOURS, eingeteilt.


Dieser Schulbesuch stand besonders im Zeichen des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik, weshalb auch alle vier Stationen des Berufe-PARCOURS diesen Beruf darstellten.
An der ersten Station der Praxisaufgaben konnten die Schüler gemeinsam mit Frau Hager der Firma WIESAUPLAST Schilder mit Beschriftungen zu einem Prozessablauf in die richtige Reihenfolge bringen. Sie konnten in der Kleingruppe diskutieren und die Ablaufschritte richtig ordnen. Aufgabe zwei an der nächsten Station war es, verschiedene Produkte den vorliegenden Granulaten zuzuordnen. Granulat ist das Grundmaterial für alle Kunststoffteile. Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnikr ist Spezialist für die Granulate und somit konnten die Schüler an dieser Station einen Einblick in das Material und die Eigenschaften des Werkstoffs der Zukunft werfen. Auch diese Station wurde von der WIESAUPLAST betreut und bereitgestellt. Die nächste praktische Aufgabe des PARCOURS an der Station drei, auch von WIESAUPLAST organisiert, war es, fehlerhaften Kunststoffteilen die Bezeichnung des Spritzgießfehlers zuzuordnen. Beispielsweise durften die Schüler Teile mit „Brennern“ oder „Lunkern“ unter die Lupe nehmen. An der letzten Station, welche von MyPlastics kam, konnten die Schüler ihr im theoretischen Teil erlerntes Wissen in einem Quiz abprüfen. Ebenso konnten sie das Mischverhältnis vom Kunststoffgranulat einer Badeente berechnen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist die Einstellung der Spritzgießmaschine wichtig. Er muss z. B. prüfen, mit wie viel Druck er den flüssigen Kunststoff in das Werkzeug einspritzt.

Wir wünschen allen teilnehmenden Schülern viel Erfolg bei der Berufswahl und ihren Wunschausbildungsplatz – womöglich in der Kunststoffbranche.


Ein herzlicher Dank geht an Schulleiter Herrn Trisl sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.