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27.11.2014 - MyPlastics an der Realschule Gräfenberg

MyPlastics besuchte
MyPlastics an der Realschule Gräfenberg
31 Schüler einer 9. Klasse der Realschule Gräfenberg zusammen mit der Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG und stellte die Kunststoffbranche inklusive Berufsbilder mit Zukunftsperspektiven vor.

Die Branche mit Zukunft sucht EUCH!
Ohne einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik oder Feinwerkmechaniker (ähnlicher Beruf: Werkzeugmechaniker) gäbe es keine Gegenstände aus Kunststoff, deshalb sind diese Berufe bei Betrieben der K-Branche sehr gefragt. Habt ihr also technisches Interesse und liebt Herausforderungen, dann seid ihr hier genau richtig!!!!

Anfangs tauchten die Jugendlichen in die Welt des Kunststoffs ein, indem Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) aufklärte, in welchen Bereichen Kunststoff überhaupt zu finden ist. Die Eigenschaft, sich in jede beliebige Form bringen zu lassen, verleiht dem Werkstoff der Zukunft das Ansehen, das er verdient – denn Branchen, wie z. B. Automobil und Medizin würden ohne diesen nicht mehr existieren. Produkte aus Kunststoff herzustellen ist gar nicht so leicht, wie es von außen erscheint, da für ein Produkt viele komplexe Fertigungsschritte notwendig sind. Mitgebrachte Exponate wie beispielsweise ein Stoßfänger eines AUDI S3 (Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG ) oder ein Kunststofffensterrahmen (REHAU AG + Co.) verdeutlichten dies zusätzlich.

Darauffolgend stellte sich die Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG vor. Diese war durch Firmenvertreter Herrn Hackl und Herrn Hübel (beide Ausbilder), Yannick Eichmüller, Christoph Eberlein, Cornelius Übel, Mathias Wölfel, Patrick Marticke und Okan Gündüz (alle Auszubildende Feinwerkmechaniker) präsent.

Nach einer kurze Einführung und Einteilung in Gruppen startete auch schon der praktische Teil des Vortrags – der BERUFE-Parcours.

Station 1 wurde von MyPlastics bereitgestellt und spiegelte das Berufsbild Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Hier konnten sich die Schüler unter Beweis stellen, indem sie u. a. Schließkräfte für den Spritzgussprozess berechneten. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Parameter wichtig, da bei Fehlern keine Kundenvorgaben realisiert werden können. Die Firma Bierlein & Schwarz stellte Station 2 zur Verfügung, die für den Feinwerkmechaniker stand. Wie genau ein Feinwerkmechaniker arbeiten muss, lernten die Jugendlichen relativ schnell, da sie Maße von vorgefertigten Messtücken mit Hilfe eines Messschiebers ermitteln mussten. Ein Feinwerkmechaniker arbeitet im Tausendstel-Millimeterbereich und muss daher sehr präzise vorgehen. Vorletzte Station stand auch im Beruf des Feinwerkmechanikers und kam von Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG . Die täglichen Werkzeuge und Messmittel eines Feinwerkmechanikers wurden hier vorgestellt und den richtigen Begriffen zugeordnet. Letzte Station des BERUFE-Parcours kam ebenfalls von Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG und stellte auch den Feinwerkmechaniker dar. Die Schüler bekamen hier die Möglichkeit Werkstücke nach Zeichnung zu einem Ganzen zu montieren.

Wir bedanken uns bei Frau Seybold für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.