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26.11.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Wiesau

Die Ausbildungsinitiative
MyPlastics an der Mittelschule Wiesau
MyPlastics präsentierte sowohl die Kunststoffbranche, als auch die  anspruchsvollen und spannenden Ausbildungsberufe gemeinsam mit der Firma WIESAUPLAST Deutschland GmbH & Co. KG an der Mittelschule Wiesau. Rund 38 Schüler aus 8. und 9. Klassen informierten sich über das Berufsbild Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik.

Kunststoff erfährt vor allem hier in der Region sehr große Bedeutung, da sich sehr viele Firmen damit beschäftigen. Wenn man jetzt noch daran denkt, dass Kunststoff für unseren Alltag unerlässlich ist, dann versteht man, wieso die Zukunftsperspektiven in dieser Branche so groß sind.

Unvergleichbar, unverwechselbar und flexibel
Der Werkstoff der Zukunft bringt all diese Eigenschaften mit, die ihn so wichtig für uns machen. Kunststoffprodukte sind komplex in der Herstellung und man benötigt dafür auch handwerkliches Geschick. Aus diesem Grund sind technisch interessierte Schüler in Ausbildungsberufen der K-Branche sehr gut aufgehoben.

Eine Einführung in die Welt des Kunststoffs gab Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) den Schülern und Schülerinnen der Mittelschule Wiesau. Sie erklärte den Schülern den Herstellungsprozess von Kunststoffprodukten und veranschaulichte die Vielfalt derer durch mitgebrachte Exponate wie z. B. einem Bobby-Car (SIMBA DICKIE Group) und einer  Radioblende eines Ford C-Max (Kunststoff Helmbrechts AG).

Im Anschluss daran stellte sich die Firma WIESAUPLAST Deutschland GmbH & Co. KG, vertreten durch Frau Hager (Personalleitung), Christian Ott und Michael Treutlein (beide Auszubildende Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), vor. Neben einer Firmenvorstellung wurde auch über das Berufsbild des Verfahrensmechanikers informiert.

Nach einer kurzen Gruppenteilung durch Simone Rieß startete auch schon der praktische Teil des Tages.
Station eins des BERUFE-Parcours wurde von der Firma WIESAUPLAST bereitgestellt und repräsentierte den Beruf Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Hier konnten die Schüler verschiedene Kunststoffgranulate kennenlernen und diversen Produkten zuordnen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss mit den Eigenschaften verschiedener Granulate vertraut sein, da sich diese Unterschiede in den späteren Produkten zeigen. Die zweite Station des BERUFE-Parcours kam ebenfalls von der Firma WIESAUPLAST und drehte sich ebenso um den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Vorletzte Station für das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik stellte WIESAUPLAST zur Verfügung. Wieso sich ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik mit dem Herstellungsprozess auskennen muss, wurde hier deutlich. Die Schüler hatten hier die Aufgabe verschiedene Arbeitsschritte in die richtige Reihenfolge zu bringen. Für einen Verfahrensmechaniker gehört der Umgang mit der Spritzgießmaschine zum Tagesgeschäft dazu. Sein Wissen über die Prozessabläufe ist elementar sodass er bei Fehlermeldungen agieren kann. Die letzte Station des BERUFE-Parcours kam von MyPlastics und spiegelte den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik wieder. Das Berechnen des richtigen Mischverhältnisses einer Badeente wurde hier gefordert. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Ermittlungen von verschiedenen Parametern, wie Drücke, Schließkräfte und Temperaturen Handwerkszeug.

Allen teilnehmenden Schülern wünsche ich viel Erfolg bei Ihrer Berufswahl bzw. Berufsorientierung. Vielleicht sieht man sich – in der Kunststoffbranche!

Ein herzlicher Dank geht an Frau Schiml sowie allen weiteren Mitorganisatoren für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.