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01.12.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Frankenwald in Naila

MyPlastics an der Mittelschule Frankenwald
Zum zweiten Mal besuchte die Ausbildungsinitiative MyPlastics die Mittelschule Frankenwald Naila, um 53 interessierten Schülern sowohl die Kunststoffbranche, als auch die spannenden und vielseitigen Berufsbilder vorzustellen. Unterstützung bekam MyPlastics durch die regional ansässige Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG.

Kunststoff bereichert unser Leben – mit diesem Motto stellte Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) den Schülern den Werkstoff der Zukunft vor. Wir gebrauchen ihn im alltäglichen Leben und möchten ihn auch gar nicht mehr missen, doch kaum einer ist sich bewusst, wie komplex die Herstellung von Kunststoffprodukten eigentlich ist. Viele Bereiche können schon gar nicht mehr ohne Kunststoff – ein Beispiel hierfür ist die Automobil- und Freizeitbranche. Durch mitgebrachte Anschauungsmaterialien wurde die Vielfalt und Flexibilität von Kunststoff erneut unterstrichen. Zudem erklärte Simone Rieß den Schülern die Wertschöpfungskette  – genau genommen, welche Herstellungsschritte benötigt werden, bis ein K-Produkt fertig ist.

Um welche anspruchsvollen Berufe geht es denn?
Die Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG, vertreten durch Herrn Ehrhardt (Ausbilder Werkzeugbau), Stefan Pittroff und Stefan Schlegel (beide Auszubildende Werkzeugmechaniker) , stellte zunächst die Firmeneckdaten sowie das breite Ausbildungsangebot vor. Details über die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Stanz- und Umformmechaniker wurden von den Auszubildenden erläutert.

Nach dem kurzweiligen theoretischen Teil des Tages wurden die Schüler in Gruppen eingeteilt und der BERUFE-Parcours startete!
Station eins stand im Zeichen des Berufs Werkzeugmechaniker und kam von der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG. Hier konnten die Schüler lernen, Gewinde in Metallblöcke mit vorgebohrten Löchern zu schneiden. Für einen Werkzeugmechaniker sind metallbearbeitende Vorgänge, wie Fräsen, Bohren, Feilen und Drehen Handwerkszeug – und das im Tausendstel-Millimeterbereich. Nächste Station des BERUFE-Parcours repräsentierte den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und kam ebenfalls von der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG. Wieso sich ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik mit der ständigen Optimierung des Herstellungsprozesses auseinandersetzen muss, wurde hier deutlich. Er muss sich mit möglichen Fehlerquellen auskennen, damit er lernen kann, diese schnell zu beheben. Vorletzte Station des BERUFE-Parcours wurde von der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG bereitgestellt und spiegelte den Beruf des Stanz- und Umformmechanikers wieder. Mitgebrachte Einkaufschips, welche die Schüler individuell durch Schlagbuchstaben gestalten konnten, machten deutlich, wieso sich ein Stanz- und Umformmechaniker mit Metallbearbeitung auskennen muss. MyPlastics betreute die letzte Station des BERUFE-Parcours. Hier wurden die Rechenkünste und das Auffassungsvermögen der Jugendlichen auf die Probe gestellt, indem sie Mischverhältnisse einer Badeente berechnen mussten. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Parameter, wie z. B. Drücke, Schließkräfte und Temperaturen primär wichtig. Sobald sich hier Fehler einschleichen, ist die vom Kunden geforderte Qualität des Produkts nicht mehr gewährleistet.
An dieser Stelle wünschen wir den Schülern, dass sie durch diese Veranstaltung zusätzliche Einblicke in die Berufsbilder der K-Branche gewinnen konnten und diese für die spätere Entscheidung um einen Ausbildungsplatz aktiv nutzen können.

Sofern du Herausforderungen und eine Branche mit Zukunft suchst, bist du hier genau richtig – also BEWERB DICH!

Wir bedanken uns bei Frau Seybold für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.