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14.01.2015 - MyPlastics an der Mittelschule Veitsbronn

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics referierte erstmals an der Mittelschule Veitsbronn und informierte gemeinsam mit der Firma Jacob-Formschaumtechnik GmbH 25 Schüler einer 9. Klasse über die beruflichen Perspektiven in der Kunststoffbranche.


Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) zeigte den Schülern die regionale Bedeutung der K-Branche, indem sie diese anhand mitgebrachter Exponate erklärte. Technische Berufe gewinnen heutzutage immer mehr an Bedeutung, weshalb sie auch die besseren Zukunftsperspektiven aufweisen. Doch nicht nur die potentiellen Bewerber für diese Berufe profitieren davon, sondern auch der Rest der Bevölkerung. Die Kunststoffbranche erleichtert unser Leben und bereichert zahlreiche Branchen. Beispiele hierfür sind die Freizeit-, Automobil-, und die Medizinbranche. Eine Mikrohülse zur Bekämpfung von Krebs (Horst Scholz), ein Luftausströmer eines Jaguar XS (Dr. Schneider) und ein Kugelschreiber aus Bio-Kunststoff (Stabilo) sind Beispiele hierfür.

MyPlastics an der Mittelschule Veitsbronn
Nachdem die Schüler in die Welt des Kunststoffs eingeführt wurden, stellte sich die Firma Jacob-Formschaumtechnik vor sowie deren Ausbildungsangebot. Vertreten wurde sie durch Frau Vogel (Personalleiterin) und Herrn Baumann (Assistenz der Geschäftsführung).

Im Anschluss an den theoretischen Teil erfolgte dann auch direkt der praktische – der BERFUE-Parcours.
Die Firma Jacob-Formschaumtechnik GmbH stellte die erste Station des BERUFE-Parcours zur Verfügung. Hier konnten die Schüler Fehler erkennen, indem sie geschäumte Produkte auf Verbrennungen, Verformungen usw. überprüften. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss sich mit den verschiedensten Ursachen für fehlerhafte K-Produkte auskennen und dementsprechend auch Lösungen erarbeiten. Zweite Station des BERUFE-Parcours kam ebenfalls von der Firma Jacob und spiegelte den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Welche Granulate zu welchem Produkt gehören, konnten die Schüler hier ganz gut kennenlernen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es sehr wichtig, dass er im Laufe seiner Ausbildung ein Gespür für verschiedenste Kunststoffgranulate bekommt. Vorletzte Station kam von MyPlastics und stellte ebenso den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik dar. Hier konnten die Schüler Mischverhältnisse einer Badeente berechnen und Fragen zum Beruf selbst beantworten. Die letzte Station des BERUFE-Parcours wurde von Jacob-Formschaumtechnik bereitgestellt. Wie sich ein Schaumprozess verhält, konnten die Schüler selbst herausfinden, indem sie einzelne Produktionsschritte in die richtige Reihenfolge brachten.

Zum Abschluss gab Simone Rieß den Schülern noch einige Tipps für die Bewerbung und zeigte den Schülern noch auf, wie viele Firmen in ihrer Region diese vielseitigen Berufsbilder ausbilden.


Ein herzlicher Dank geht an Frau Sieghörtner sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.