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20.01.2015 - MyPlastics an der Mittelschule Konrad-von-Querfurt-Mittelschule Karlstadt

Auch 2015 wurde die Kunststoffbranche wieder an der Konrad-von-Querfurt-Mittelschule Karlstadt vorgestellt. Gemeinsam mit den Firmen Procter & Gamble Manufacturing GmbH und WAREMA Renkhoff SE präsentierten sich die regionalen Firmen der K-Branche mit ihren Ausbildungsberufen inklusive exzellenter Zukunftsperspektiven. An diesem Tag wurden rund 42 Schüler aus achten und neunten Klassen (auch M-Zug) informiert.

MyPlastics Konrad-von-Querfurt Mittelschule Karlstadt
Kunststoff hat in Franken eine sehr große regionale Bedeutung, da viele Konstrukteure, Werkzeugbauer und Kunststoffverarbeiter hier ansässig sind. Das bietet den Jugendlichen die Möglichkeit überall dort Fuß zu fassen und einen spannenden und vielseitigen Beruf zu erlernen. Ohne Menschen existieren keine Produkte – schon gar nicht welche aus Kunststoff. Diese werden nämlich in komplexen Herstellungsverfahren produziert, für die man Fachpersonal benötigt.


Was wäre zum Beispiel die Medizinbranche ohne Kunststoff?


Viele Branchen profitieren von dem Werkstoff der Zukunft. Die Medizinbranche benötigt Kunstsoff, da er der einzige Werkstoff ist, den man zu 99 % steril halten kann. Infusionsflaschen werden z. B. in sogenannten „Reinräumen“ gefertigt. Neben der Medizin gibt es noch viele weitere Bereiche, wie beispielsweise die Mundhygiene- und Baubranche – Zahnbürsten (Procter & Gamble) und Raffstoren (WAREMA Renkhoff SE).
Mitgebrachte Exponate von Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) verdeutlichten auch die Vielfalt und Flexibilität von Kunststoff. Die Schüler konnten sich hiervon natürlich ein genaues Bild machen.


Nachdem Simone Rieß die Schüler in das Thema Kunststoff eingeführt hatte, erfolgte eine Vorstellung der Firma WAREMA Renkhoff SE und deren Ausbildungsangebot durch Firmenvertreter Melanie Steinbauer (Ausbilderin), Marvin Brenner und Alexander Paul (beide Auszubildende Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik).


Anschließend stellte sich die Firma Procter & Gamble Manufacturing GmbH mit den Firmenvertretern Reiner Väth (Ausbilder), Marcel Meqemjo und Kevin Dörfner (beide Auszubildende Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Darius Röhrig (Auszubildender Werkzeugmechaniker) vor.


Nach einer kurzen Einführung und Einteilung in Gruppen erfolgte de BERFUFE-Parcours, der mit der Station 1 für den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik startete – diese Station kam von Procter & Gamble. Hier konnten die Schüler lernen, wie man Spritzgießfehler (fehlerhafte K-Produkte) erkennt und welche Aspekte dafür verantwortlich sind. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, dass er bei einer Produktionsstörung so schnell wie möglich die Ursache ausfindig macht und diese behebt. Station zwei des BERUFE-Parcours kam ebenso von Procter & Gamble und spiegelte das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Die Vorletzte Station an diesem Tag stellte WAREMA zur Verfügung. Welche Eigenschaften verschiedene Granulate aufweisen, konnte hier mittels einer Brennprobe deutlich gemacht werden. Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernen während ihrer Ausbildung verschiedene Kunststoffgranulate und deren Besonderheiten kennen. Wie man ein Mischverhältnis einer Badeente ausrechnet wurde an der letzten Station dieses Tages von MyPlastics gezeigt. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Berechnungen sehr wichtig, da jedes Produkt andere Parameter (Drücke, Schließkräfte, Temperaturen) erfordert.


Allen Schülern wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg bei Ihrer Berufsfindung und einen Ausbildungsplatz, den sie sich wünschen – am besten in der Kunststoffbranche!

Wir bedanken uns bei Frau von Kalmann für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.