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22.01.2015 - MyPlastics an der Luitpoldschule in Ansbach


MyPlastics stellte sich am 22.01.2015 zum zweiten Mal rund 70 Schülern der Luitpoldschule in Ansbach vor. Zusammen mit der Firma OECHSLER AG wurde die Kunststoffbranche und die dazugehörigen Berufsbilder mit wahnsinnigen Zukunftsperspektiven präsentiert.
Gibt es Hidden-Champions in der Kunststoffbranche?


Natürlich bietet jede Branche sog. Hidden Champions (in diesem Fall versteckte Ausbildungsberufe), doch die K-Branche profiliert sich besonders in diesem Bereich. Was würden wir nur ohne unsere Schüsseln, Autos und Kleidung tun? Diese Frage stellen sich nur sehr wenige.
Wieso gerade Kunststoff?



MyPlastics-Referentin, Simone Rieß, bezog sich auf die Flexibilität des Werkstoffs der Zukunft sowie die dafür erforderlichen Ausbildungsberufe und Herstellungsverfahren. Durch mitgebrachte Exponate veranschaulichte sie die Vielfalt von Kunststoff.

MyPlastics an der Luitpoldschule Ansbach
Wie man sieht ist unser Alltag reich bestückt an Produkten der Kunststoffbranche und genau deshalb ist Kunststoff nicht mehr wegzudenken. Paradebeispiele hierfür sind die Automobil-, Medizin-, und Freizeitbranche. Die Firma OECHSLER deckt diese Bereiche durch Produkte wie z. B. einer elektromechanischen Handpresse, einem Inhaliergerät und Dämpfungselementen in Sportschuhen ab.


Im Anschluss an die Einführung in die Welt des Kunststoffs erfolgte eine Vorstellung der Firma OECHSLER AG durch die Firmenvertreter Herr König und Herr Eff (Ausbilder), Jennifer Meier und Stefan Ganzer (Auszubildende Fachkräfte für Lagerlogistik), Tobias Tremel und David Blank (beide Auszubildende Werkzeugmechaniker) und Daniel Hertel und Hasan Evsan (beide Auszubildende Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik).



Damit die Jugendlichen einen Einblick in die Berufswelt der Kunststoffbranche gewinnen konnten, startete der praktische Teil des Tages – der BERFUE-Parcours.



Station 1 des BERUFE-Parcours kam von der Firma OECHSLER und handelte vom Werkzeugmechaniker. Die Schüler konnten hier mithilfe von Messschiebern mitgebrachte Werkstücke messen und herausfinden, ob diese in der Toleranz liegen. Für einen Werkzeugmechaniker ist Genauigkeit das „A und O“, da er präzise fräsen, feilen, bohren und schleifen muss. An der zweiten Station wurde von MyPlastics eine Aufgabe zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bereitgestellt. Neben einem kleinen Quiz über das Berufsbild konnten die Schüler auch ihre Rechenkünste unter Beweis stellen, indem sie ein Mischverhältnis einer Badeente ausrechneten. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss verschiedenste Berechnungen (z. B. Temperaturen, Drücke, Schließkräfte) durchführen, damit das Produkt letztendlich auch die gewünschte Qualität bekommt. Vorletzte Station des BERUFE-Parcours wurde von OECHSLER zur Verfügung gestellt. Diese spiegelte ebenfalls den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Hier durften die Jugendlichen kunststoffbeschichteten Draht, der vorgewärmt war, in Form einer Büroklammer biegen und lernen, wie sich Spritzgießfehler ergeben. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernt während seiner Ausbildung, dass er den Produktionsprozess ständig kontrollieren und optimieren muss – vor allem wenn er die Maschine neu rüstet. Die letzte Station des BERUFE-Parcours wurde auch von OECHSLER betreut und handelte vom Berufsbild des Industriemechanikers. Die Schüler konnten hier ein „Wave-Drive-Getriebe“ nach Zeit zusammensetzen. Für einen Industriemechaniker ist es wichtig zu wissen, wie Maschinen und Teile aufgebaut sind – das verdeutlichte diese Übung.



Zum Abschluss gab Simone Rieß den Schülern noch einige Tipps für die Bewerbung und zeigte den Schülern noch auf, wie viele Firmen in ihrer Region diese vielseitigen Berufsbilder ausbilden.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Dietrich sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.