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03.02.2015 - MyPlastics an der Realschule Langenzenn 

Am 03.02.2015 stellte sich die Kunststoffbranche zusammen mit der Ausbildungsinitiative MyPlastics und zwei regionalen Firmen Jacob-Formschaumtechnik GmbH und HG Geiger Kunststofftechnik/Formenbau GmbH 30 Neuntklässlern der Realschule Langenzenn vor.

MyPlastics an der Realschule Langenzenn
Kunststoff erfährt nicht nur in der Zukunft sondern auch immer mehr in der Region an Bedeutung. Von alltäglichen Gebrauchsgegenständen, wie Bechern, Zahnbürsten und Autoteilen bis zu hoch präzischen medizinischen Komponenten, wie beispielsweise Hörgeräten oder Kugellagern für Herzpumpen.


Doch diese Frage stellt sich….


Wieso machen wir euch auf Ausbildungsberufe in der K-Branche aufmerksam?
Kunststoff ist mit der einzige Werkstoff, der flexibel und in vielen Situationen eingesetzt werden kann. Dementsprechend viele Chancen haben Jugendliche, die sich für ein derartiges Berufsbild entscheiden.
Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) zeigte den Schülerinnen und Schüler mithilfe von Exponaten aus Kunststoff, wie vielfältig der Werkstoff der Zukunft ist und erklärte ihnen den Herstellungsprozess. Viele andere Branchen waren auch vertreten: Ein Babybeißring (ZAHORANSKY AG), eine Wärmehaltebox (Jacob-Formschaumtechnik GmbH) und einem Bobbycar (SIMBA-DICKIE-GROUP GmbH).


Nach einer kurzen Einführung in die Thematik Kunststoff folgte die Vorstellung zweier regionaler Firmen.
Zuerst stellte sich die Firma Jacob-Formschaumtechnik GmbH sowie das dazugehörige Ausbildungsangebot vor. Vertreten war die Firma Jacob durch Herrn Baumann (Assistenz der Geschäftsführung), Frau Vogel (Personalleiterin) und Maximilian Lang (Auszubildender zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik).


Anschließend stellte sich Frau Söhnlein (Geschäftsführerin der Firma HG Geiger Kunststofftechnik/Formenbau GmbH) vor und berichtete über Ihre Firma und das breite Ausbildungsangebot der Geiger Gruppe.


Die Jugendlichen wurden danach in Gruppen für den praktischen Teil der Veranstaltung eingeteilt.

Station eins wurde von der Firma HG Geiger zur Verfügung gestellt und betreut. Sie spiegelte das Berufsbild des Werkzeugmechanikers wider. Schüler konnten hier zeigen, wie präzise sie arbeiten, in dem Sie vorgefertigte Metallstücke maßen. Ein Werkzeugmechaniker wird in seiner Arbeit ständig mit Genauigkeit konfrontiert. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass er die Zeichnung für das spätere Werkzeug (Spritzgießform) lesen kann. Zweite Station des BERUFE-Parcours kam von MyPlastics und stellte den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik dar. Wie sich Schließkräfte berechnen lassen, konnte die Schüler hier in Erfahrung bringen, in dem sie verschiedene Informationen in eine Formel einsetzen mussten. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Berechnungen von Parametern, wie beispielsweise Mischverhältnisse, Drücke und Temperaturen sehr wichtig – er möchte ja ein qualitativ hochwertiges Produkt herstellen. Vorletzte Station wurde von der Firma Jacob bereitgestellt und handelte ebenso vom Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Wieso sich ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik mit fehlerhaften Kunststoffteilen auseinander setzen muss, konnten die Schüler hier gut erkennen. Mitgebrachte fehlerhafte Schaumteile (aus Expandierten Polypropylen) konnten das gut bildlich machen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist der Fachexperte für die Produktion von Kunststoffteilen. Für ihn ist es wichtig, den Prozess ständig zu überwachen und auch zu optimieren. Das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wurde auch an der Station vier gezeigt und von der Firma Jacob präsentiert. Hier konnten sich die Schüler mit einem Quiz über die einzelnen Produktionsschritte den tatsächlichen Fertigungsprozess nähern. Wie bereits erwähnt trägt ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sehr viel Verantwortung in seinem Beruf – vor allem für das Werkzeug und die Spritzgießmaschine. Ein sorgfältiger und richtiger Umgang mit den Arbeitsmitteln ist daher unerlässlich, da diese sehr kostspielig sind.

Wir hoffen mit dieser Veranstaltung einigen Schülern noch mehr Perspektiven und vor allem Berufsbilder aufgezeigt zu haben, die Sie anstreben können, wenn sie Herausforderungen lieben! Ebenso wünsche ich ihnen viel Erfolg bei der Berufsfindung und bei der späteren Wahl eines Ausbildungsplatzes.

Zum Abschluss gab Simone Rieß den Schülern noch einige Tipps für die Bewerbung und zeigte den Schülern noch auf, wie viele Firmen in ihrer Region diese vielseitigen Berufsbilder ausbilden.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Dietrich sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.