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19.03.2015 - MyPlastics bei der Firma sinit kunststoffwerke gmbh im Rahmen des Berufsorientierungstages der Mittelschule Neustadt bei Coburg

Ein weiteres Mal
MyPlastics bei der Firma sinit kunststoffwerke gmbh
wurde die Ausbildungsinitiative MyPlastics von der Firma sinit kunststoffwerke gmbh nach Rödental eingeladen, um dort gemeinsam mit Herrn Rene Schmidt (Ausbilder) den eingeladenen Schülern im Rahmen des Berufsorientierungstags der Mittelschule Neustadt bei Coburg die Berufe der Kunststoffbranche theoretisch und praktisch vorzustellen.

Im Vorfeld der Veranstaltung durften sich die Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse der Mittelschule Neustadt b. Coburg für berufsorientierende Vorträge an der Schule oder für Betriebsbesichtigungen mit der Vorstellung der Berufsbilder entscheiden. Die Breite der Jahrgangsstufen hat positiv zufolge, dass man Jugendliche schon früh für die K-Branche interessieren kann sowie Schüler der Vorabschlussklassen für eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz begeistern kann. Die Firma sinit öffnete bereitwillig die Türen um die interessierten Jugendlichen nach Rödental einzuladen um ihnen dort ein spannendes und abwechslungsreiches Programm anzubieten.

Fünf Schüler wurden von Herrn Rene Schmidt und MyPlastics- Vertreterin Lena Arnold zur Veranstaltung begrüßt. Zu Beginn informierte Lena Arnold die Schüler über die Kunststoffbranche und zeigte anhand von vielen mitgebrachten Exponaten, welche K-Teile in der Region hergestellt werden. Beispielsweise konnte den Schülern ein Flügelrad für eine Wasserpumpe der Fa. ROS GmbH & Co. KG oder Cremedosen mit verschiedenen Designs der Fa. Hermann Koch Europe GmbH gezeigt werden. Natürlich begeisterten auch viele weitere Ausstellungsstücke wie z. B. ein Bobby-Car (Simba Dickie Group), ein Scheinwerfer eines Audi A6 (AUDI AG) und ein Teil eines Kunststofffensterrahmens der Fa. REHAU AG + Co. Anschießend erklärte Lena Arnold die Wertschöpfungskette und die besonders wichtigen Berufe Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Werkzeugmechaniker – welche auch bei der Fa. sinit ausgebildet werden.
Anschließend nahm Herr Schmidt die ganze Gruppe mit auf einen Rundgang durch die Firma, beginnend in der Spritzgießfertigung über die Besichtigung der Fräs- und Erodiermaschinen bis hin zu einem Einblick in den Werkzeugbau.

An den Lehrbänken des Werkzeugbaus fanden auch die praktischen Stationen des BERUFE-Parcours statt. Die Schüler teilten sich gleichmäßig an den Stationen auf. An der ersten Station konnte ein Werkstück aus Stahl demontiert werden und an der Station zwei wurde eine Vorrichtung nach Zeichnung montiert. Beide Berufe spiegelten den Ausbildungsberuf Werkzeugmechaniker wieder. Weiterhin stellte die Firma sinit eine Metallplatte und eine elektrische Feile bereit. Hier konnten die Jugendlichen ihre Fingerfertigkeit und den Umgang mit den Geräten üben. Aufgabe war besonders klein und detailliert zu schreiben oder zu malen. Genauigkeit und Feinarbeiten sind besonders für den Werkzeugmechaniker beim Umgang mit Metall wichtig. An einer weiteren Station konnten die Schüler ein Werkstück mit Kühlwasserbohrungen mit Einlegeteilen und Hammerschlag dicht verschließen. Dort übten die Jugendlichen den Hammer genau und gerade zu führen. Zum Ende wurde die Arbeit der Jugendlichen mit dem Einpumpen von Wasser in das Werkstück als Dichtigkeitsprobe überprüft. An der letzten Station wurde der Beruf Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik dargestellt und ein Spritzgießprozess simuliert. Mit Hilfe eines in einen Schraubstock eingespannten Werkzeuges, Trennmittel und einer Heißklebepistole sollten kleine Puzzleteile aus Kunststoff hergestellt werden. Hier konnten die Schüler das Prinzip des Spritzgießens erkennen: Heißer Kunststoff wird mit viel Druck in eine fest zugehaltene Form eingespritzt und muss dort auskühlen um nach dem Öffnen entnommen werden zu können.

Alle Schüler waren von den spannenden praktischen Aufgaben begeistert und die Zeit verging wie im Flug. Die Schüler meinten, dass sie definitiv die Firma sinit für ein Praktikum oder als späteren Ausbildungsbetrieb in Betracht ziehen werden.

Wir bedanken uns bei Herrn Rene Schmidt für die Einladung nach Rödental und Frau Stegner-Kleinknecht der MS Neustadt b. Coburg für die gute Zusammenarbeit.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.