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24.02.2016 - MyPlastics an der Realschule Langenzenn

Auch in diesem Jahr freute sich die Ausbildungsinitiative MyPlastics wieder gemeinsam mit den Firmen Jacob-Formschaumtechnik GmbH und der Geiger-Gruppe an der Realschule Langenzenn zu Gast zu sein und 28 Neuntklässlern die regionale Kunststoffbranche und die spannenden Ausbildungsmöglichkeiten dort vorzustellen.

MyPlastics an der Realschule Langenzenn
MyPlastics Referentin, Lena Arnold, begann die Veranstaltung gleich mit einer Frage an die Schülerinnen und Schüler: „Wo begegnet euch Kunststoff im täglichen Leben?“. Auf diese Frage kamen von vielen Schülern verschiedenste Antworten – und alle hatten Recht! Da der Werkstoff Kunststoff heutzutage wegen seiner sehr flexiblen Einsatzmöglichkeiten unverzichtbar ist, ersetzt er seit vielen Jahren andere Werkstoffe und ist aus unserem täglichen Leben mit den Alltagsgegenständen nicht mehr wegzudenken.
Da Kunststoffe in allen Bereichen eingesetzt werden, haben die Jugendlichen mit einem Ausbildungsberuf in der Wachstumsbranche Frankens TOP-Karrierechancen.

Lena Arnold brachte den Jugendlichen die Kunststoffbranche durch die Veranschaulichung der Wertschöpfungskette näher. Sie erklärte die verschiedenen Betriebsarten sowie die damit verbundenen Ausbildungsberufe und zeigte den Schülerinnen und Schülern dafür beispielhaft Exponate, u. a. ein Stück eines Fensterrahmens (REHAU AG + Co), ein Luftausströmer eines Lamborghini Gallardo Huracan (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH) und ein Babybeißring (ZAHORANSKY AG).
Anschließend stellten sich die Firmen den Schülerinnen und Schüler vor.

Beginnend gab Frau Vogel (Personalleiterin) der Firma Jacob-Formschaumtechnik GmbH einen Einblick in die Firma sowie das Produktspektrum und die dort angewandten Herstellungsverfahren. Besonders interessant waren die Einsatzgebiete der dort hergestellten Teile. Ebenso erzählte Auszubildender Fabian Hädrich über seinen Beruf zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik.

Anschließend stellte sich Frau Söhnlein (Geschäftsführerin der Geiger Gruppe) vor und berichtete über ihre Firma, das breite Ausbildungsangebot der Geiger Gruppe und die täglichen Firmenabläufe um den Schülerinnen und Schülern einen Blick in den Firmenalltag zu gewähren.

Im Anschluss folgte der spannende praktische Teil des Schulbesuchs, der BERUFE-Parcours. Aufgeteilt in kleine Gruppen durften die Schüler die Berufsbilder Werkzeugmechaniker / Feinwerkmechaniker und Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik an den verschiedenen Stationen „ausprobieren“.


Station eins wurde von der Geiger Gruppe zur Verfügung gestellt und betreut. Sie spiegelte das Berufsbild des Werkzeugmechanikers wider. Schüler konnten hier ihre genaue Arbeitsweise unter Beweis stellen, indem sie vorgefertigte Metallstücke mit elektrischen Messschiebern maßen und entscheiden mussten, ob die Maße in den vorgegebenen Toleranzen liegen. Ein Werkzeugmechaniker wird in seiner Arbeit ständig mit Genauigkeit konfrontiert. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass er die Zeichnung für das spätere Werkzeug (Spritzgießform) lesen kann und auf den 1/1000 Millimeter genau ausarbeitet. Alle drei weiteren Stationen des BERUFE-Parcours wurden von der Firma Jacob-Formschaumtechnik GmbH zur Verfügung gestellt und brachten den Jugendlichen das Berufsbild des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik näher. Wieso sich ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik mit fehlerhaften Kunststoffteilen auseinander setzen muss, konnten die Schüler an einer dieser Stationen gut nachvollziehen. Mitgebrachte fehlerhafte Schaumteile (aus Expandierten Polypropylen) wurden von den Schülern unter die Lupe genommen und sie durften herausfinden, wie sich die Fehlerbilder ergaben. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist der Fachexperte für die Produktion von Kunststoffteilen und ist auch für die Qualität zuständig. Gute Qualität entsteht aus einem fehlerfreien Produktionsprozess. Einen Einblick in den Produktionsprozess konnten die Jugendlichen an einer weiteren Station erhalten. Anhand von Bildern mussten sie dort den Prozess in die richtige Ablaufreihenfolge bringen. Das Berufsbild des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik wurde auch an der letzten Station von der Firma Jacob gezeigt. Hier durften die Schüler verschiedene Kunststoffe in Rohform kennenlernen. Besonders interessant ist die Leichtigkeit der Granulate und die, der daraus hergestellten Produkte.

Zum Abschluss gab Lena Arnold den Schülern noch einige Tipps für die Bewerbung und zeigte den Schülern auf, wie viele Firmen in ihrer Region diese vielseitigen Berufsbilder ausbilden.

Ein herzlicher Dank geht an Frau Roth sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.