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25.02.2016 - MyPlastics an der Realschule Naila

MyPlastics hatte am 25.02.2016 zum ersten Mal die Gelegenheit an der Realschule Naila 29 Schüler einer 9. Klasse gemeinsam mit der Firma Kunststoff Helmbrechts AG (KH) zu informieren. Ziel der Veranstaltung war es, die regionale Kunststoffbranche und deren spannenden und zukunftsträchtigen Ausbildungsberufe kennenzulernen, da sie vor allem in Oberfranken sehr stark vertreten sind.

MyPlastics an der Realschule Naila
Der Einstieg in die Veranstaltung erfolgte durch Simone Rieß (MyPlastics), indem sie mit den Schülern gemeinsam einen Bezug zu Kunststoffen im Alltag herstellte. Vielen Schülern ist leider oft nicht bewusst, wo sie täglich mit Kunststoff in Berührung kommen. Aus diesem Grund verdeutlichte Simone Rieß mit mitgebrachten Exponaten, welche Vielfalt Kunststoff tatsächlich besitzt. Außerdem brachte sie den Jugendlichen die Wertschöpfungskette der Kunststoffbranche näher – vom Kunststoffgranulat bis zum fertigen Produkt.

Was die Firma KH zu bieten hat und welche Ausbildungsmöglichkeiten den Schülern zur Verfügung stehen, stellten Herr Eckardt (Ausbildungsleiter), Dimitri Horn und Dennis Spörl (beide Auszubildende Werkzeugmechaniker) und Kevin Wauer (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) vor. Der Fokus lag hierbei auf den technischen Ausbildungsberufen.


Nach einer kurzen Einteilung in Gruppen, konnten die Jugendlichen in den praktischen Teil des Tages starten.


Der BERUFE-Parcours bestand aus 4 Stationen, wovon die erste von der Firma KH bereitgestellt wurde. Hier konnten die Schüler Schlüsselanhänger durch Feilen und Schleifen in Form einer Säge bringen, die mitgenommen werden durfte. Die angesprochenen Fertigkeiten erlernt ein Werkzeugmechaniker während seiner Ausbildung. Er muss Stahl anhand einer Zeichnung millimetergenau bearbeiten und dabei sehr präzise vorgehen. An der Station zwei war das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Beschichtungstechnik gefragt und kam ebenfalls von KH. Ein Teil der Station bestand in einer Gitterschnittprüfung. Da der Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik Kunststoffprodukte durch verschiedene Verfahren lackiert bzw. veredelt, muss er auch die Qualität der Beschichtung prüfen. Bei einer Gitterschnittprüfung wird mit einem Cuttermesser ein Muster in das Kunststoffprodukt geschnitzt. Anschließend klebt man ein Stück Kreppband auf die Stelle und zieht es ab. Sofern sich Rückstände auf dem Kreppband befinden weiß man, dass die Oberfläche mangelhaft ist.  Für einen Verfahrensmechanikers für Beschichtungstechnik sind Lackieranlagen-/roboter extrem wichtig, da er diese programmieren und bei Fehlern einschreiten muss. Die Station 3 wurde auch von der Firma KH zur Verfügung gestellt und beschäftigte sich mit dem Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Wieso es wichtig ist, dass ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik seine hergestellten Produkte prüft, konnte hier festgestellt werden. Er muss verschiedene Einstellungen, wie z. B. Drücke, Schließkräfte und Temperaturen ermitteln. An der letzten Station konnten die Schüler bei MyPlastics in Erfahrung bringen, wie es ist die oben genannten Parameter zu berechnen. Ziel an dieser Station war es, Schließkräfte mithilfe ihrer Rechenkünste herauszufinden.

Allen Schülern wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg bei Ihrer Berufsfindung und einen Ausbildungsplatz, den sie sich wünschen – am besten in der Kunststoffbranche!


Wir bedanken uns bei Frau Brechtl-Schmidt und Herrn Reitzenstein für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.