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09.03.2016 - MyPlastics am SKZ-Lab mit der Mittelschule Karlstadt

Am 9. März 2016 folgte MyPlastics der Einladung des SKZ-Labs in Würzburg, um xx Schüler der Mittelschuel Karlstadt über die Kunststoffbranche zu informieren. Dieser Tag brachte den Schülern die Wertschöpfungskette näher und ermöglichte ihnen gleichzeitig auch den Umgang mit der Spritzgießmaschine besser zu verstehen. Aus diesem Grund wurden die Schüler in verschiedene Gruppen eingeteilt, die vom Team-Kommunikation bis zum Team-Technik reichten.

MyPlastics am SKZ-Lab Würzburg mit der Konrad-von-Querfurt-Mittelschule Karlstadt
Unserer Gesellschaft ist immer weniger bewusst, welche Bedeutung der Werkstoff Kunststoff besitzt, obwohl er unseren Alltag erheblich erleichtert. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wo Kunststoff überall eingesetzt wird.

Das MyPlastics-Team brachte deshalb zahlreiche Anschauungsmaterialien aus Kunststoff mit, damit den Schülern daran die regionale K-Branche aufgezeigt werden konnte. Beispiele hierfür waren z. B. eine Zahnbürste (Procter & Gamble Manufacutring GmbH), eine Dialysatorhalterung (WARMEA Renkhoff SE) und eine Lenkradblende (Tecuplast).

Bevor Kunststoffprodukte hergestellt werden können, bedarf es allerdings zahlreicher Fachkräfte, die sich mit der Konstruktion bzw. mit der Fertigung der Hightech-Kunststoffteile beschäftigten.

Alles fängt mit einer technischen Zeichnung an, die vom Technischen Produktdesigner mithilfe von CAD-/CAM-Programmen erstellt wird. Es wichtig, dass sich der Technische Produktdesigner das Produkt bereits räumlich vorstellen kann, obwohl es noch nicht produziert wurde. Er muss neben der Zeichnung auch kaufmännische Aspekte beachten und keine unnötigen Bohrungen/Kanten in die Zeichnung einbauen.

Die technische Zeichung benötigt im Anschluss wiederum der Werkzeugmechaniker, um den Stahl in die gewünschte Form zu bringen und das spätere Spritzgießwerkzeug zu fertigen. Während seiner Ausbildung lernt der Werkzeugmechaniker verschiedene metallbearbeitende Vorgänge kennen, wie z. B. Drehen, Feilen, Schleifen und Bohren. Hier ist kommt es auf Genauigkeit an! Die verschiedenen Baugruppen fügt er am Schluss zu einem Ganzen zusammen.

Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik spannt das Werkzeug dann in die Spritzgießmaschine ein und programmiert sie, damit er mit der Produktion der Kunststoffprodukte beginnen kann. Ein Verfahrensmechaniker ist ein Fachexperte für den Spritzgieß-/ Extrusionsprozess und muss daher auch bei Störungen reagieren können. Zudem muss er sich mit den verschiedenen Granualtarten auskennen, da sich nicht alle Kunststoff gleich verhalten.

Diese Ausbildungsberufe sind für die Herstellung komplexer und vielseitiger Kunststoffprodukte unerlässlich. Außerdem sind sie genauso spannend.
Für Jugendliche, die handwerkliches Interesse besitzen und Herausforderungen suchen, ist eine Ausbildung in der K-Branche genau das richtige.

Allen teilnehmenden Schülerinnen wünschen wir natürlich viel Erfolg bei der Berufswahl und hoffen, dass wir ihnen eine weitere Möglichkeit für eine Ausbildung aufzeigen konnten.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Irena Heuzeroth (SKZ-Lab) sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.