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12.03.2016 - MyPlastics auf dem Berufswahlseminar der Realschule Hof

Die Berufswahl ist wohl einer der schwersten Entscheidungen für einen jungen Menschen.  Um den 20 Schülern der 9. Klasse der Realschule Hof diese Entscheidung ein wenig zu erleichtern, erhielten sie am 15.03.2016 Besuch von MyPlastics und der Firma NETZSCH-Gerätebau GmbH. Ziel des Besuchs war es den Schülern die regionale Kunststoff-Branche sowie ihre verschiedenen Ausbildungsberufe näher zu bringen.

MyPlastics auf dem Berufswahlseminar der Realschule Hof
Simone Rieß von MyPlastics erklärte den Schülern zuerst, wo Kunststoff im täglichen Leben zu finden ist. Angefangen beim morgendlichen Zähneputzen (Zahnbürste), auf dem Weg zur Schule (Verkehrsmittel), beim Erledigen der Hausaufgaben (Computer) oder beim abendlichen Freizeitprogramm (Fußball, Brettspiel). Kunststoff begegnet uns in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Um den Schülern zu zeigen, wie aus Kunststoffgranulat ein fertiges Produkt wird, erläuterte Frau Rieß anschließend die Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung.


Dann stellte sich die Firma NETZSCH-Gerätebau GmbH vor. Vertreten wurde sie durch Frau Brusche (Pesonalleiterin), Herrn Winterling (Ausbilder Mechatroniker), Johanna Garbe (Auszubildende Industriemechanikerin) und Frau Stephanie Sänger (Praktikantin). Neben Wissenswertem über die Firma präsentierten die Azubis auch ihre jeweiligen Ausbildungsberufe und berichteten von ihren Erfahrungen. Anschließend konnten die Schüler Fragen stellen.


Um den Schülern die vorgestellten Berufe gleich anhand einiger praktischer Übungen zu veranschaulichen wurden sie in mehrere Gruppen aufgeteilt und durften den BERUFE-Parcours durchlaufen. An der Station 1 konnten die Schüler bei MyPlastics lernen, welche Fertigkeiten ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik während seiner Ausbildung erlernt. Ziel dieser Station war es, Schließkräfte für den Spritzgießvorgang zu berechnen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Kautschuktechnik muss verschiedenste Parameter ermitteln, wie z. B. Temperaturen, Drücke und Kühlzeiten. Die anderen drei Stationen kamen und wurden von der Firma NETZSCH betreut. Welche Schritte ein Elektroniker für Geräte und Systeme in seinem späteren Berufsalltag ausführt, konnten die Jugendlichen hier erkennen. Verschieden bearbeitete Leiterplatten symbolisierten die Schritte für das Programmieren. Ein Elektroniker für Geräte und Systeme lernt während seiner Ausbildung u. a., wie er Maschinen- und Systeme programmiert. An der vorletzten Station konnten die Schüler den Beruf des Industriemechaniker kennenlernen. Welche metallbearbeitenden Tätigkeiten für einen Industriemechaniker wichtig sind, zeigte ein Video und zahlreiche mitgebrachte Werkstücke. Zudem kümmert sich der Industriemechaniker auch um das Programmieren von Roboteranlagen. Die letzte Station des BERUFE-Parcours zeigte ebenfalls das Berufsbild des Industriemechanikers. Nun konnten die Schüler die im Video gezeigten Arbeitsschritte umsetzen in dem sie sich am Gewinde schneiden versuchten. Für einen Industriemechaniker ist Präzision unerlässlich, da er Arbeitsvorgänge im Tausendstel-Millimeterbereich ausführt.


Ein herzlicher Dank geht an Frau Kießling sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.