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08.04.2016 - MyPlastics an der Mittelschule Veitsbronn-Langenzenn

Am 08.04.2016 besuchte die Ausbildungsinitiative MyPlastics, unterstützt durch die Firma Jacob-Formschaumtechnik GmbH, zum zweiten Mal die Mittelschule Langenzenn und stellte den 18 Schülern der 8./9. Klasse die Kunststoffbranche sowie deren verschiedene Ausbildungsberufe vor. Die Kunststoffbranche bietet besonders technisch-begabten Schülern spannende und anspruchsvolle Ausbildungen mit hervorragenden Zukunftsperspektiven.

MyPlastics an der Mittelschule Veitsbronn-Langenzenn
Zunächst führte MyPlastics-Referentin Simone Rieß die Schüler in die Welt des Kunststoffs ein. Anhand mitgebrachter Exponate wie z.B. ein Stück einer Terrassendiele (REHAU AG + Co)und ein extrudierter Bleistift aus Kunststoff (STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG), zeigte sie die vielen Arbeits- und Lebensbereiche, in welchen täglich Kunststoff verwendet wird, auf. Wie aus den kleinen Kunststoffgranulaten ein fertiges Produkt wird erfuhren die Schüler in der darauffolgenden Darstellung des Herstellungsprozesses eines Kunststoffteils.


Anschließend informierten Herr Baumann (stellvertretender Geschäftsführer) und Frau Vogel (Personalleitung) von der Firma Jacob-Formschaumtechnik GmbH die Schüler über das Unternehmen, die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und gaben ihnen einen Einblick in den Arbeitsalltag.
Nach einer kurzen Einführung in den BERUFE-Parcours wurden die Schüler von Simone Rieß in Gruppen für den praktischen Teil des Besuchs eingeteilt.

An der 1. Station der von MyPlastics konnten die Schüler mithilfe von Berechnungen das Mischverhältnis einer Badeente berechnen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, aus welchen Granulaten sich die Kunststoffprodukte zusammensetzen. Bei der Station 2 der Firma Jacob-Formschaumtechnik ordneten die Jugendlichen verschiedene Kunststoffgranulate den jeweiligen Produkten zu. Da sich nicht jedes Granulat für jedes Produkt eignet, setzt sich ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik während seiner Ausbildung mit den verschiedenen Kunststoffen auseinander. Die vorletzte Station kam ebenfalls von der Firma Jacob-Formschaumtechnik und machte den Schülern deutlich, wie genau ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik arbeiten muss. Mitgebrachte Produkte aus EPP (expandierte Polypropylen), wurden auf ihre Qualität durchleuchtet. Hier stellten sich verschiedene Schaumfehler dar, die die Schüler zuordnen mussten. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss die Produktion seiner Maschinen überwachen und bei fehlerhaften Produkten schnell die Ursachen finden und beheben. Die letzte Station wurde auch von der Firma Jacob-Formschaumtechnik bereitgestellt und spiegelte einen Schäumungsvorgang wider. Die einzelnen Produktionsschritte mussten in die richtige Reihenfolge gebracht werden.  Wie die verschiedenen Herstellungsverfahren der K-Branche funktionieren, lernt der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik während seiner Berufsausbildung.

Ein herzlicher Dank geht an Frau Sieghörtner und alle Mitorganisatoren dieses Schulbesuchs für die gute Planung und Organisation. Den teilnehmenden Schülern wünsche ich an dieser Stelle viel Erfolg für die Suche nach ihrem Wunschausbildungsplatz!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich