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08.04.2016 - MyPlastics am SKZ-Lab in Würzburg mit der Peter-Henlein-Realschule Nürnberg

MyPlastics referierte am 13.04.2016 am SKZ-Lab in Würzburg, um 30 Schülern aus der Peter-Henlein-Realschule Nürnberg die spannenden und anspruchsvollen Berufsbilder der Kunststoffbranche vorzustellen. Eine Ausbildung in der K-Branche bietet TOP-Chancen und viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Schüler konnten an diesem Tag in verschiedenen Gruppen lernen, welche Aufgaben eine kunststoffverarbeitende Firma mit sich bringt. Zudem konnten Sie auch bei der Produktion mitwirken und einen Kunststofflöffel herstellen.

MyPlastics am SKZ-Lab Würzburg mit der Peter-Henlein-Realschule Nürnberg
Ziel dieser Veranstaltung war es, den Jugendlichen zu verdeutlichen, wo sie alltäglich mit Kunststoff in Berührung kommen und dass diese Produkte fast vor ihrer Haustüre gefertigt werden. Die Region Nürnberg zählt mit zu den fränkischen Kunststoffhochburgen und bietet den Schülern somit zahlreiche Perspektiven.

Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) erklärte den Schülern die Wertschöpfungskette der K-Branche. Vom Granulathersteller bis hin zum Kunstsotffverarbeiter zeigte sie den Heranwachsenden, worauf es bei der Herstellung von Kunststoffprodukten ankommt und welche Berufsbilder involviert sind.


Die drei wichtigsten Ausbildungsberufe, Technische Produktdesigner, Werkzeugmechaniker und Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, wurden an diesem Tag vorgestellt.

Bevor man sich mit der Herstellung der Kunststoffprodukte beschäftigt, muss man sich an die Konstruktion der Werkzeuge wagen. Der Technische Produktdesigner erstellt eine technische Zeichnung mithilfe von CAD/CAM-Programmen. Hierbei muss er sich das Produkt schon vorstellen können, obwohl es physisch noch nicht existiert. Eine weitere Herausforderung für den Technischen Produktdesigner sind auch die Anforderungen an die technische Zeichnung. Mit dieser muss das Werkzeug so effizient und kostengünstig  wie möglich gefertigt werden können.


Der nächste Schritt vollzieht der Werkzeugbau bzw. genauer genommen der Werkzeugmechaniker. Er ist für die Umsetzung der technischen Zeichnung verantwortlich. Millimetergenau feilt, schleift, bohrt und fräst er die vorgesehenen Kanten und Bohrungen in den Stahl. Dabei muss ein Werkzeugmechaniker sehr präzise vorgehen, weil sich die Fehler direkt auf das Kunststoffprodukt übertragen.

Für die Herstellung der Kunststoffprodukte ist nun der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik an der Reihe. Mithilfe eines Krans hebt er nun das Werkzeug in die Spritzgießmaschine und spannt es ein. Außerdem muss der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik die notwendigen Parameter, wie z. B. Kühlzeiten, Schließkräfte und Temperaturen berechnen und im Anschluss in die Maschine eingeben. Natürlich überwacht er auch den Prozess und die Qualität.


Jugendliche, die Spaß an der Technik haben und Herausforderungen lieben, sind für diese Berufe sehr gut geeignet.

Allen teilnehmenden Schülerinnen wünschen wir natürlich viel Erfolg bei der Berufswahl und hoffen, dass wir ihnen eine weitere Möglichkeit für eine Ausbildung aufzeigen konnten.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Irena Heuzeroth (SKZ-Lab) sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.