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12.05.2016 - MyPlastics an der Realschule Gräfenberg

„Was macht eigentlich ein Feinwerkmechaniker? Warum ist Kunststoff für die Automobil-Branche so wichtig? Welche Ausbildungsberufe gibt es bei denen mit Kunststoff gearbeitet wird?“ Diese und weitere Fragen wurden bei dem Besuch von MyPlastics und der Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG an der Realschule Gräfenberg am 12.05.2016 beantwortet. Die 49 Schüler der 9. Klassen des Mathezweigs lernten dabei nicht nur die Kunststoffbranche und ihre verschiedenen Berufsbilder kennen, sie erfuhren auch, welche Herausforderungen und Zukunftsperspektiven sie mit einer entsprechenden Ausbildung erwarteten.


MyPlastics-Referentin Simone Rieß führte die Schüler zu Beginn in die große Welt des Kunststoffs ein. Sie erklärte in welchen Bereichen Kunststoff zu finden ist und warum er in so unterschiedlichen Branchen wie der Medizintechnik oder dem Autobau wichtig ist. Veranschaulicht wurde ihr Vortrag durch die mitgebrachten Exponate: Vom Kunststoffgranulat über die Konstruktion bis hin zum fertigen Produkt konnten die Schüler die unterschiedlichen Kunststoff-Produkte anfassen und kennenlernen.


Anschließend stellte Herr Jan Höbel (Ausbilder) die Firma Bierlein & Schwarz vor. Unterstützt wurde er dabei von den Auszubildenden Nico Kirschenheuter, Curtis Swoboda, Daniel Zimmerer, Ahmed Koc (alle Feinwerkmechaniker* / Fachrichtung Werkzeugbau) sowie Nina Gebhardt (Zerspanungsmechanikerin / Fachrichtung Fräsmaschinentechnik). Sie stellten die verschiedenen Ausbildungsberufe vor, erzählten von ihren eigenen Erfahrungen und beantworteten ganz offen die Fragen der Schüler.


 Nach der Präsentation durften sich die Schüler auch gleich selbst an den verschiedenen Stationen des BERUFE-Parcours ausprobieren. Station 1-3 wurden von der Firma Bierlein & Schwarz gestellt und symbolisierten den Ausbildungsberuf des Feinwerkmechanikers*. An der ersten Station konnten die Jugendlichen ihre präzise Arbeitsweise unter Beweis stellen, in dem sie Maße von mitgebrachten technischen Zeichnungen mithilfe von Messschiebern herausfanden. Für einen Feinwerkmechaniker* ist Genauigkeit das A & O, da er im Tausendstel-Millimeterbereich feilt, bohrt und schleift.  Mit diesen Vorgängen erstellt er dann Werkzeuge (Spritzgießformen), die dann bei der Produktion von Kunststoffprodukten benötigt werden. Eine weitere Aufgabe im BERUFE-Parcours war es ein Gewinde in vorgebohrte Löcher eines Metallstücks zu schneiden. Dies erforderte auch handwerkliches Geschick und eine sorgfältige Herangehensweise der Schüler. Während seiner Ausbildung bekommt der Feinwerkmechaniker* immer mehr Gespür für Metall. Die vorletzte Station beinhaltete ein Quiz mit den Messmitteln bzw. Arbeitsgegenständen eines Feinwerkmechanikers*. Verschiedene Gegenstände, die den Alltag des Feinwerkmechaniker*s bestimmen, mussten hier den richtigen Begriffen zugeordnet werden. Diese nicht gerade leichte Aufgabe meisterten die Schüler aber mit Bravour. Zum Schluss konnten die Jugendlichen ihr Können zeigen, indem sie Schließkräfte für den Herstellungsprozess von Tupperdeckeln ermittelten. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, der die Kunststoffteile mithilfe des Werkzeugs fertigt, muss sich mit solchen Berechnungen auskennen und während der Produktion die Abläufe auch stets überwachen. Zudem prüft er auch fortwährend die Qualität der Produkte.



*Der Feinwerkmechaniker ähnelt den Beruf des Werkzeugmechanikers

Wir bedanken uns bei Frau Seybold für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!



Hier findet ihr Bilder vom Schulbesuch: 


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.