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02.06.2016 - MyPlastics an der Mittelschule Mellrichstadt

Am 02.06.2016 war die Ausbildungsinitiative MyPlastics zum ersten Mal zu Besuch bei der Mittelschule Mellrichstadt und beantwortete den 25 Schülern der 8./9-M Klasse ihre Fragen zu den Ausbildungsberufen der Kunststoffbranche. Unterstützt wurde sie dabei von der ortsansässigen Firma LISI AUTOMOTIVE KKP GmbH & Co. KG.

MyPlastics an der Mittelschule Mellrichstadt
Zunächst informierte MyPlastics-Referentin Simone Rieß die Schüler allgemein über den Werkstoff Kunststoff und zeigte ihnen seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten anhand von Produkten des alltäglichen Lebens regionaler Firmen. Sie stellte die Kunststoffbranche vor und gab einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungsberufe. Dabei versuchte sie den Schülern deutlich zu machen welche hervorragenden Zukunftschancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten eine Ausbildung in der Wachstumsbranche Kunststoff bietet.


Anschließend präsentierte sich die Firma LISI AUTOMOTIVE vertreten durch Frau Theresa Vöhler (kfm. Ausbildung) und Herrn Lukas Hauck (Ausbilder für die Fachkraft für Lagerlogistik) erklärten den Schülern die Arbeitsbereiche der Firma und ihr Ausbildungsangebot. Unterstütz wurde sie dabei von den Auszubildenden und Alexander Grischenko (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Maximilian Paul (Auszubildender Werkzeugmechaniker), die ihren jeweiligen Ausbildungsberuf vorstellten und den Schüler alle Fragen beantworteten.


Um den Schülern nicht nur eine theoretische Einführung zu bieten sonder ihnen auch gleich die Möglichkeit zu bieten sich praktisch auszuprobieren gibt es bei den Schulbesuchen von MyPlastics den BERUFE-Parcours. Dazu werden die Schüler in kleine Gruppen aufgeteilt und durchlaufen mehrere verschiedenen Stationen.


An der Station 1 konnten die Schüler durch mitgebrachte Kunststoffteile herausfinden, welche Fehler bei der Produktion von derartigen High-Tech Produkten auftreten können und welche Ursachen es dafür gibt. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es sehr wichtig, dass er während des Herstellungsprozesses ein Auge auf die Spritzgießmaschine hat und die Qualität der Produkte überprüft. Stimmt hier etwas nicht, muss der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik den Grund schnell ausfindig machen. Die Station 2 zeigte das Berufsbild des Werkzeugmechanikers. Wieso es in diesen Beruf so sehr auf Genauigkeit ankommt, konnten die Schüler hier lernen, in dem sie die Maße von mitgebrachten Metallstücken mithilfe von Messschiebern ermittelten. Arbeitsvorgänge, wie z. B. Fräsen, Schleifen, Bohren und Drehen bewegen sich beim Werkzeugmechaniker im Tausendstel-Millimeterbereich. Die Fachkraft für Lagerlogistik, welche sich mit dem Transportieren/Verpacken der Waren beschäftigt, wurde an der vorletzten Station vorgestellt. Hier ist es für die Fachkraft für Lagerlogistik wichtig, dass sie den Waren den sinnvollsten Lageplatz zuweist und die LKW's mit den notwendigen Produkten belädt. Eine Kommissionierübung zeigte deutlich, dass es wichtig ist, einen genauen Überblick über das Warenlager zu haben. Die letzte Station stand im Zeichen des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. In Form von Berechnungen eines Mischverhältnisses einer Badeente konnten die Schüler ihr Wissen unter Beweis stellen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Einstellungen, wie beispielsweise Drücke, Temperaturen und Schließkräfte für die Produktion von Kunststoffteilen primär. Denn wenn hierbei Fehler auftreten, wirken sich diese direkt auf das Endprodukt aus. Stationen 1 bis 3 des BERUFE-Parcours wurden von der Firma LISI AUTOMOTIVE bereitgestellt.



Ein herzlicher Dank geht an Frau Vohler und Herrn Büchner sowie an alle weiteren Mitorganisatoren für die sehr gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufswahl- bzw. findung!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.