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07.06.2016 - MyPlastics an der Mittelschule Rödental-Oeslau

Am 07.06.2016 besuchte die Ausbildungsinitiative MyPlastics zusammen mit der sinit kunststoffwerke gmbh die Mittelschule Rödental-Oeslau um die 28 Schüler der 8. Klasse und die 24 Schüler der 9. Klasse des M-Zuges über die Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche zu informieren.

MyPlastics an der Mittelschule Rödental-Oeslau
Zum Einstieg erklärte MyPlastics-Referentin Simone Rieß den Schülern warum eine Ausbildung in der Kunststoffbranche so attraktiv ist. Kunststoffprodukte begegnen uns im täglichen Leben immer und überall. Sei es die Zahnbürste beim morgendlichen Zähneputzen, die Brotzeitbox in der Schule oder das Gehäuse der Fernbedienung beim Fernsehen am Abend. Kunststoff ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bevor man jedoch das fertige Kunststoffprodukt in den Händen hält, sind viele komplexe Arbeitsschritte notwendig. Diese werden z.B. von Mechatronikern, Werkzeugmechanikern oder Verfahrensmechanikern für Kunststoff- und Kautschuktechnik durchgeführt. Eben diese Ausbildungsberufe stellte Simone Rieß den Schülern nun vor und erläuterte auch gleich die Anforderungen an die Auszubildenden.


Anschließend stellte sich die Firma sinit kunststoffwerke gmbh, vertreten durch René Schmidt (Ausbilder), und Leonie Rodgers, Pascal Carl, Rene Sauerteig und Nils Düse (alle Auszubildende Werkzeugmechaniker, vor. Die Auszubildenden erzählten von ihrem Berufsalltag und beatworteten den Schülern ihre Fragen.


Nach einer kurzen Einführung in den BERUFE-Parcours wurden die Schüler schließlich von Simone Rieß in Gruppen für den praktischen Teil des Besuchs eingeteilt. An der 1. Station konnten die Schüler erfahren, wie präzise ein Werkzeugmechaniker arbeiten muss, in dem sie die Maße von mitgebrachten Werkstücken mithilfe von Messschiebern ermittelten. Da sich der Werkzeugmechaniker im Tausendstell-Millimeterbereich bewegt, müssen die Arbeitsvorgänge, wie z.B. Feilen, Fräsen, Schleifen und Bohren sorgfältig ausgeführt werden. Die Station 2 spiegelte den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Hier konnten die Schüler ihre Rechenkünste unter Beweis stellen und das Mischverhältnis einer Badeente berechnen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Parameter sehr wichtig. Schließkräfte, Drücke und Temperaturen müssen stimmen, damit das Produkt am Ende die gewünschte Qualität aufweist. Eine weitere Tätigkeit des Werkzeugmechanikers ist das Montieren/Demontieren von Werkzeugen. Die einzeln hergestellten Werkzeugkomponenten müssen gemäß einer Zeichnung zusammengefügt werden, damit das Werkzeug für die Produktion eingesetzt werden kann. Dies konnten die Schüler  an der Station 3 live in Erfahrung bringen. Ein Werkzeugmechaniker muss das Werkzeug allerdings nicht nur zu einem Ganzen montieren können, er muss das Werkzeug bei Problemen auch wieder zerlegen können. An der letzten Station konnten die Schüler zum einen verschiedene Granulatarten kennlernen und zum anderen ein Quiz über die verschiedenen Berufsbilder absolvieren. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernt während seiner Ausbildung die verschiedenen Granulate und deren Eigenschaften kennen. Das ist wichtig, da sich nicht jeder Kunststoff bei der Produktion gleichverhält.


Die Stationen 1, 3 und 4 wurden von der Firma sinit zur Verfügung gestellt.


Wir bedanken uns bei Frau Weber für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine Geschlechter-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.