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06.10.2016 - MyPlastics auf dem Berufsorientierungstag der Mittelschule Münchberg-Poppenreuth

Am 06.10.2016 besuchte die Ausbildungsinitiative MyPlastics, gemeinsam mit den Firmen Kunststoff Helmbrechts AG und Rudi Göbel GmbH & Co. KG, zum wiederholten Mal die Mittelschule Münchberg-Poppenreuth um die 45 Schüler der Vor- und Abschlussklassen über ihre beruflichen Chancen in der Kunststoffbranche zu informieren.

Hier findest du die Bilder vom Schulbesuch an der Mittelschule Münchberg-Poppenreuth: 

Zunächst führte MyPlastics-Referentin Simone Rieß die Schüler in die Welt des Kunststoffs ein und zeigte ihnen wie bedeutsam dieser Werkstoff für unser tägliches Leben ist. Kunststoff findet sich in nahezu sämtlichen Bereichen des Alltags wieder, dies wurde den Schülern durch die mitgebrachten Exponate verdeutlicht. Besonders in der Region um Münchberg sind viele Unternehmen der Kunststoffbranche ansässig die so wichtige Dinge wie Radioblenden eines Ford C-Max (Kunststoff Helmbrechts AG), Laser-Messgeräte (Rudi Göbel GmbH & Co. KG) und Lüftungsklappen für die Klimalage eines VW-Golfs (GEALAN Formteile GmbH) herstellen.

Dann stellte sich die Firma Kunststoff Helmbrechts AG, vertreten durch Jens Eckardt (Ausbilder) und die Auszubildende Fabienne Müller (Auszubildende Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Nils Baumgärtel (Auszubildender Werkzeugmechaniker), vor. Die Schüler wurden ausführlich über das Ausbildungsangebot informiert und durften den Auszubildenden fragen zu ihrem Berufsalltag stellen.

Auch die Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG wurde durch ihren Vertreter Michael Ehrhardt (Ausbilder) vorgestellt. Die mitgereisten Auszubildenden Fabian Richter und Dominik Eckardt (beide Auszubildende Werkzeugmechaniker) präsentierten zudem das Ausbildungsangebot der Firma und erzählten von ihren jeweiligen Ausbildungen.

Anschließend wurden die Schüler in Kleingruppen aufgeteilt um im Berufe-Parcours die Ausbildungsberufe des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik, des Werkzeugmechanikers und des Stanz- und Umformmechanikers anhand von praktischen Übungen näher kennen zu lernen.

Die Station eins kam von der Firma KH und spiegelte das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Hier konnten die Jugendlichen zum einen Spritzgießfehler erkenn lernen und  zum anderen kunststoffbeschichteten Draht zu einer Büroklammer biegen, die sie natürlich auch behalten durften. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist das Programmieren der Maschine sehr wichtig. Deshalb lernt er während seiner Ausbildung auch die Eigenschaften der wichtigsten Kunststoffe, sowie deren Bearbeitung. An der zweiten Station, die ebenfalls von KH bereitgestellt wurde, durfte sich jeder Schüler einen Würfel erstellen, in dem er die Würfelaugen in das mitgebrachte Werkstück schlug. Diese Station zielte auf den Beruf des Werkzeugmechanikers ab. Ein Werkzeugmechaniker ist für die Erstellung von Werkzeugen (Spritzgießformen) verantwortlich. Durch verschiedene Verfahren wie z. B. Drehen, Bohren, Feilen nach Zeichnung bearbeitet der Werkzeugmechaniker den Stahl so, dass das passende Werkzeug entsteht. Bei der vorletzten Station von Rudi Göbel konnten die Schüler individuelle Einkaufschips mit Hilfe von Schlagbuchstaben fertigen. Derartige Tätigkeiten sind für den Stanz- und Umformmechaniker essentiell, da er sich mit dem Stanzen und Formen von Blechen beschäftigt. Welche Berechnungen ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik meistern muss, konnten die Heranwachsenden an der letzten Station bei MyPlastics herausfinden. Das Mischverhältnis  einer Badeente musste hier ermittelt werden. Während seiner Ausbildung lernt der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Paramter, wie beispielsweise Drücke, Temperaturen und Schließkräfte zu berechnen.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Frau Baumgärtner und allen weiteren Mitorganisatoren für die perfekte Organisation und Planung dieser Veranstaltung.

Wir hoffen, dass wir den Jugendlichen neue berufliche Chancen aufzeigen konnten und ihr Interesse für die Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche geweckt haben. Denn eine Ausbildung in der K-Branche lohnt. DEFINITIV!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich