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27.01.2017 - MyPlastics an der Mittelschule Frankenwald in Naila

Zum wiederholten Male informierte die Ausbildungsinitiative MyPlastics am 27.01.2017 rund 65 Schüler aus Vor- und Abschlussklassen der Mittelschule Naila über die Kunststoffbranche. Tatkräftig unterstützt wurde sie hierbei von der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG aus Helmbrechts. Ziel des Besuchs war es den Schülern die faszinierenden und zukunftsweisenden Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche näher zu bringen und ihnen somit eine erste Hilfe auf dem Weg zur Berufswahl zu sein.

MyPlastics-Referentin Simone Rieß machte die Schüler mit dem Werkstoff der Zukunft vertraut. Sie verdeutlichte durch viele Anschauungsmaterialien, z. B. ein Teil eines Kunststofffensterrahmens (REHAU AG + Co.), eine Radioblende eines Ford C-Max (Kunststoff Helmbrechts AG) und ein Stück einer LKW-Wand (LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG) die Unerlässlichkeit von Kunststoff und erklärte den Schülern die Produktion von Kunststoffprodukten. Durch den alltäglichen Gebrauch von Kunst-stoff ist vielen oft nicht Bewusst, wie komplex die Herstellung „scheinbar einfacher Produkte“ tat-sächlich ist. Daher sind die entsprechenden Ausbildungsberufe nicht nur interessant, sondern auch anspruchsvoll.

Dass die Kunststoffbranche auch in der Region vertreten ist, zeigte die Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG. Firmenvertreter Herr Ehrhardt (Ausbildungsleiter) stellte das breite Ausbildungsangebot der Firma vor und präsentierte den Schülern interessante Informationen zum Unternehmen. Unterstützt wurde er dabei von den Auszubildenden Dominik Eckardt, Abbas Karnib und  René Preiß (alle Auszubildende Werkzeugmechaniker) Anschließend erfolgte eine Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen um mit dem praktischen Teil zu beginnen.

Die ersten beiden Station des Berufe-Pacours standen für den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnikk. Hier an Station eins konnten die Schüler durch mitgebrachte Kunststoffprodukte der Firma Rudi Göbel erkennen lernen, welche Fehler bei der Fertigung auftreten können. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik überwacht im Arbeitsalltag ständig verschiedene Prozesse parallel. Deswegen ist es um so wichtiger, dass er die Qualität immer auf dem Niveau der Kundenvorgaben hält. An der zweiten Station konnten die Schüler ein Mischverhältnis einer Badeente berechnen. Diese und andere Parameter wie z. B. Kühlzeiten, Drücke und Temperaturen müssen vom Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautchuktechnik für jedes Produkt ermittelt werden. Station drei Stand für das Berufsbild des Werkzeugmechanikers. In mitgebrachte Werkstücke, die mit Bohrungen versehen waren, konnten die Schüler Gewinde schneiden üben. Für einen Werkzeugmechaniker ist es wichtig, dass er ein Gespür für Metall entwickelt, da metallbearbeitende Vorgänge zu seinem Berufsalltag zählen. Vierte und letzte Station des Berufe-Parcours stand im Zeichen des Stanz- und Umformmechanikers. Hier konnten die Heranwachsenden extra zur Verfügung gestellte Einkaufschips mithilfe von Schlagbuchstaben mit ihren Initialen versehen. Beim Ausbildungsberuf des Stanz- und Umformmechanikers geht es um das Prägen und Stanzen von verschiedensten Metallen. Somit müssen solche Anlagen von ihm programmiert, überwacht und gesteuert werden.

Wir bedanken uns bei Frau Degel sowie bei allen anderen Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Suche ihres Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.