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23.02.2017 - MyPlastics an der Mittelschule Karlstadt 

Am 23.02.2017 präsentierte die Ausbildungsinitiative MyPlastics gemeinsam mit den Firmen Procter & Gamble Manufacturing GmbH und WAREMA Renkhoff SE den 38 Schüler der 8. und 9. Klasse der Mittelschule Karlstadt die regionale Kunststoffbranche und zeigte den Jugendlichen gleichzeitig, wie spannend und zukunftsträchtig Ausbildungsberufe in dieser sein können.


Doch wieso sollte man eine Ausbildung in der Kunststoffbranche machen?


Im alltäglichen Leben begegnet uns Kunststoff in vielen Situationen. Das beginnt schon morgens mit dem Öffnen der Jalousien (WAREMA) oder beim Zähneputzen mit der elektrische Zahnbürste (Procter & Gamble) um nur einige Beispiele zu nennen. Allerdings ist den Menschen oft nicht wirklich bewusst, was alles nötig ist, um Kunststoffprodukte herzustellen. An erster Stelle benötigt man nämlich qualifizierte Mitarbeiter, die sich gerne auch Herausforderungen stellen – denn das Herstellen solcher Produkte ist oft komplexer als man denkt.


MyPlastics-Referentin Simone Rieß erklärte den Schülern anhand von mitgebrachten Exponaten der Firmen aus der Region die Vielfältigkeit des Werkstoffs der Zukunft. Außerdem zeigte sie den Schülern auch, wie diese Produkte hergestellt werden. Im Anschluss an die Einführung in das Thema Kunststoff, stellte sich die Firma Procter & Gamble, vertreten durch Herrn Väth und die Auszubildenden Maximilian Brod (Werkzeugmechaniker, 2. Lehrjahr) und Marc Burrow (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, 2. Lehrjahr), vor. Herr Väth informierte die Jugendlichen über das breite Ausbildungsangebot des Unternehmens und erklärte ihnen auch das Berufsbild des Werkzeugmechanikers. Dann stellte Firmenvertreterin Frau Matura die Firma WAREMA vor. Die mitgereisten Auszubildenden Leah Jenuwein und Luis Schmidt (beide Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, 2. Lehrjahr) erzählten den Schülern aus ihrem Ausbildungsalltag und beantworteten ihre Fragen. Außerdem wurde der Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik näher vorgestellt.


Nach Einteilung der Schüler in Gruppen konnte anschließend der praktische Teil der Veranstaltung beginnen - der BERUFE-Parcours! Dieser stand diesmal ganz im Zeichen des Ausbildungsberufs Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Station 1 des BERUFE-Parcours wurde von der Firma Procter & Gamble betreut. Hier konnten die Schüler lernen, wie man Spritzgießfehler (fehlerhafte Kunststoff-Produkte) erkennt und welche Aspekte dafür verantwortlich sind. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, dass er bei einer Produktionsstörung so schnell wie möglich die Ursache ausfindig macht und diese behebt. An der zweiten Station, ebenfalls betreut von Procter & Gamble ordneten die Schüler verschiedene Kunststoffgranulate den fertigen Produkten zu, denn nicht jeder Kunststoff lässt sich für jedes Produkt verwenden. Die dritte Station betreuten die Auszubildenden der Firma WAREMA. Hier konnten die Schüler durch eine sog. Brennprobe (Kunststoffstäbe wurden erhitzt) erkennen, um welchen Kunststoff es sich handelt und welche Eigenschaften er aufweist. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es sehr wichtig zu wissen, wie sich verschiedenste Kunststoffe verhalten. Wie man ein Mischverhältnis einer Bade-Ente ausrechnet wurde an der letzten Station dieses Tages von MyPlastics gezeigt. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Berechnungen sehr wichtig, da jedes Produkt andere Parameter (Drücke, Schließkräfte, Temperaturen) erfordert. Zum Abschluss gab Simone Rieß den Schülern noch einige Tipps für die Bewerbung und zeigte den Schülern noch auf, wie viele Firmen in ihrer Region diese vielseitigen Berufsbilder ausbilden.


Ein herzlicher Dank geht an Herrn Büchner, Herrn Väth und Frau Matura sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation

Anmerkung: Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.