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08.03.2017 - MyPlastics an der Realschule Naila 

Am 08.03.2017 war die Ausbildungsinitiative MyPlastics zum wiederholten Male zu Besuch bei der Realschule Naila. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von der Firma Kunststoff Helmbrechts AG. Ziel des Besuchs war den 36 Schülern der 9. Und 10. Klasse einen ersten Einblick in die Kunststoffbranche zu bieten und ihr Interesse für deren Ausbildungsberufe zu wecken. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Berufsbilder des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik und des Werkzeugmechanikers gelegt.


Zu Beginn stellten Simone Rieß und Lisa Tochtenhagen (MyPlastics-Referentinnen) den Schülern kurz die Ausbildungsinitiative vor. Anschließend wurde gemeinsam mit den Schülern festgestellt, wie oft man doch im alltäglichen Leben Teile aus Kunststoff nutzt und diese doch für jeden allgegenwärtig sind. Kunststoffe werden zum Beispiel in der Medizinbranche, bei Schreibwaren, in der Automobilbranche, in der Freizeit und beim Bauen und Wohnen eingesetzt. Simone Rieß hatte zu diesen Branchenbeispielen auch Exponate zur Hand, welche sie den Schülern vorstellen konnte.


Anschließend stellte sich auch die Firma Kunststoff Helmbrechts, vertreten durch Herrn Jens Eckardt und Herrn Christian Schach (Ausbilder) und Auszubildende Dennis Spörl (Werkzeugmechaniker), Titus Schramm (Werkzeugmechaniker) und Henrik Rausch (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), vor. Außerdem zeigten Sie den Schülern noch das breite Ausbildungsangebot, welches die Firma bietet.


Nach einer kurzen Einführung in den praktischen Teil des Tages teilte Simone Rieß die Schüler für den BERUFE-Parcours in Gruppen ein. Die erste Station stand ganz in Zeichen des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Hier sollten die Schüler kunststoffummantelten Draht erwärmen und anschließend zu einer großen Büroklammer biegen. Ebenso konnten die Schüler an dieser Station an verschiedenen Kunststoffteilen Spritzgießfehler entdecken, womit bei den Schülern das Qualitätsbewusstsein für die Aufgabe als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik geweckt wurde. Betreut wurde die Station von der Firma Kunststoff Helmbrechts. An der Station zwei konnten die Schüler noch mehr über den Beruf Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik erfahren. Die von MyPlastics betreute Station gab den Schülern die Möglichkeit ihr bereits erlerntes Wissen über die Berufe der K-Branche in einem Quiz unter Beweis zu stellen sowie ihre Rechenkünste bei einer Berechnung der Schließkraft für eine Spritzgießmaschine einzusetzen. Stationen drei und vier zeigten das ebenso spannende Berufsbild des Werkzeugmechanikers. An Station drei sollte eine Messung von Werkstücken erfolgen. Mit Messschieber durften die Jugendlichen verschiedene Metallstücke genau vermessen und somit die Maße bestimmen, sowie festlegen, ob die Maße in der vorgegebenen Toleranz für das Werkstück liegt. Ganz besonders steht beim Beruf des Werkzeugmechanikers die Genauigkeit und sorgfältige Arbeitsweise im Vordergrund. Ebenso wurde der Beruf des Werkzeugmechanikers an der Station vier vorgestellt. Hier durften sich die Schüler abschließend noch ein Souvenir selbst erstellen. An einem vorgefertigten Schlüsselanhänger in Haifischform konnten die Schüler ins offene Maul die Zähne hineinfeilen, sodass die Haifischzähne später auch als Flaschenöffner genutzt werden können. Feilen ist eine Grundfertigkeit im Beruf des Werkzeugmechanikers und die Schüler waren ganz begeistert von ihrem Souvenir.


Allen Schülern wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg bei Ihrer Berufsfindung und einen Ausbildungsplatz, den sie sich wünschen – am besten in der Kunststoffbranche!


Wir bedanken uns bei Frau Prechtl-Schmidt und Herrn Eckardt für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!

Anmerkung: Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.