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14.03.2017 - MyPlastics an der Mittelschule Marktheidenfeld

Zum wiederholten Mal war die Ausbildungsinitiative MyPlastics am 14.03.2017 gemeinsam mit den Firmen Procter & Gamble Manufacturing GmbH und WAREMA Renkhoff SE zu Gast an der Mittelschule in Marktheidenfeld. Dort stellten die Firmenvertreter sowie MyPlastics-Referentin Lisa Tochtenhagen den 41 Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen (M-Zug) die Kunststoffbranche der Region und die TOP-Ausbildungsmöglichkeiten bei den beiden Firmen vor.

Heutzutage ist Kunststoff ein unverzichtbarerer Werkstoff, da er sich in jegliche Form und Größe bringen lässt und vielseitig einsetzbar ist. Aus diesem Grund können begegnen wir ihm auch ständig im Alltag, sei es in unserer Freizeit oder bei der Arbeit. Wieso benötigt die K-Branche nun ausgerechnet immer mehr Fachpersonal? Die Frage lässt sich ganz einfach klären. Bis Kunststoffprodukte hergestellt sind, benötigt es eine Reihe an Fachexperten, die sich mit den einzelnen Prozessschritten beschäftigen. Sei es in der Konstruktion, dem Formenbau oder in der Kunststoffverarbeitung. Deshalb wurden den Mittelschülern nun die Ausbildungsberufe des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnikk sowie des Werkzeugmechaniker vorgestellt.


Zunächst informierte Lisa Tochtenhagen die Jugendlichen über die Thematik Kunststoff. Sie veranschaulichte die Wertschöpfungskette sowie die damit verbundenen Ausbildungsberufe mithilfe von mitgebrachten Exponaten. Im Anschluss an die Einführung in das Thema Kunststoff, stellte sich die Firma Procter & Gamble, vertreten durch Reiner Väth und die Auszubildenden Markus Eitel (Werkzeugmechaniker, 1. Lehrjahr) und Michael Pfeuffer (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, 1. Lehrjahr) vor. Herr Väth informierte die Jugendlichen über das breite Ausbildungsangebot des Unternehmens, anschließend stellten die Auszubildenden ihre Ausbildungsberufe vor. Dann stellte Firmenvertreterin Barbara Matura die Firma WAREMA vor. Die mitgereisten Auszubildenden Patrick Wiesner und Alex Grasmück (beide Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, 1. Lehrjahr) und Patrick Möller (Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, 2. Lehrjahr) erzählten den Schülern aus ihrem Ausbildungsalltag und beantworteten ihre Fragen.


Nach Einteilung der Schüler in Gruppen konnte anschließend der praktische Teil der Veranstaltung beginnen - der BERUFE-Parcours! Dieser stand diesmal ganz im Zeichen des Ausbildungsberufs Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Station 1 und Station 2 des BERUFE-Parcours wurde von der Firma Procter & Gamble betreut. An der ersten Station, betreut von Markus Eitel, konnten die Schüler lernen, wie man Spritzgießfehler (fehlerhafte Kunststoff-Produkte) erkennt und welche Aspekte dafür verantwortlich sind. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, dass er bei einer Produktionsstörung so schnell wie möglich die Ursache ausfindig macht und diese behebt. An der zweiten Station, die von Michael Pfeuffer betreut wurde, ordneten die Schüler verschiedene Kunststoffgranulate den fertigen Produkten zu, denn nicht jeder Kunststoff lässt sich für jedes Produkt verwenden. Die dritte Station betreuten die Auszubildenden der Firma WAREMA. Hier konnten die Schüler durch eine sog. Brennprobe (Kunststoffstäbe wurden erhitzt) erkennen, um welchen Kunststoff es sich handelt und welche Eigenschaften er aufweist. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es sehr wichtig zu wissen, wie sich verschiedenste Kunststoffe verhalten. Wie man ein Mischverhältnis einer Bade-Ente ausrechnet wurde an der letzten Station dieses Tages von MyPlastics gezeigt. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Berechnungen sehr wichtig, da jedes Produkt andere Parameter (Drücke, Schließkräfte, Temperaturen) erfordert. Abschließend wurden den Jugendlichen noch Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung vorgestellt und Printmaterialien ausgehändigt.


Wir bedanken uns bei Frau Hettiger, Frau Matura und Herrn Väth für die gute Organisation und Zusammenarbeit. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!

Anmerkung: Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.