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05.04.2017 - MyPlastics Bürgerschule Sonneberg

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics war am 05.04.2017 in der Regelschule Sonneberg zusammen mit der Firma Obeck Verpackungen GmbH. Interesse für Ausbildungsberufe in der Kunststoffbranche zu wecken und einen ersten Einblick den 40 Schülern aus zwei 9. Klassen zu bieten war das Ziel des Schulbesuchs. Die Berufsbilder des Werkzeugmechanikers und Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wurden besonders vertieft behandelt.

Anfangs wurde den Schülern von Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) die Ausbildungsinitiative vorgestellt, danach gab es ein kurzes Brainstorming wie oft man im Alltag doch Kunststoff Materialien verwendet. Die Schüler stellen fest, dass diese heutzutage für Jedermann selbstverständlich und allgegenwärtig sind. Beispiele für Verwendung von Kunststoffen sind:  Schreibwaren, Automobilbranche, Medizintechnik, Freizeit. Zu diesen Branchenbeispielen zeigte Simone Rieß den Schülern auch Exponate.

Im Anschluss präsentierte sich die Firma Obeck Verpackungen GmbH, welche durch Frau Katrin Malchow (Personalleitung), Toni Eschrich (Azubi Industriekaufmann), Dominik Böhm (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), Sebastian Heinlein (Werkzeugmechaniker) vertreten wurden. Das breite Ausbildungsangebot, welches die Firma bietet, wurde zusätzlich vorgestellt.

Für den praktischen Teil des Tages wurden die Schüler in Gruppen für den BERUFE-Parcours eingeteilt.
Bei der ersten Station hatten die Schüler als Aufgabe mit dem Messschieber verschiedene Metallstücke genau zu vermessen und somit festzustellen, ob die Maße in der vorgegebenen Toleranz für das Werkstück liegen. Ganz besonders steht beim Beruf des Werkzeugmechanikers die Genauigkeit und sorgfältige Arbeitsweise im Vordergrund. An der zweiten Station befassten sich die Schüler damit verschiedenste Gewinde zu schneiden, welches ebenfalls das Berufsfeld des Werkzeugmechanikers widerspiegelt - beide Stationen wurden von Obeck zur Verfügung gestellt. Der Werkzeugmechaniker bekommt in den ersten Monaten metallbearbeitende orgänge wie z. B. Schleifen, Drehen und Fräsen vermittelt, damit er ein Gespür für den Stahl bekommt. Die Frage, wieso der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik für einen optimalen Produktionsprozess sorgen muss, wurde an der dritten Station geklärt. Hier konnten die Schüler Ausschussteile den jeweiligen Fehlerbildern zuordnen und den Grund dafür ausfindig machen. Ein
Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist nach der Ausbildung für verschiedenste Prozesse gleichzeitig verantwortlich und muss potentielle Fehlerquellen frühzeitig erkennen. Über den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik konnten die Schüler auch an der letzten Station noch mehr erfahren. Berechnungen für verschiedenste Paramater (Mischverhältnisse, Kühlzeiten etc.) wurden hier ermittelt. Eine wichtige Aufgabe von Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind die Einstellungen der Maschine. Werden die Werte falsch erschlossen, so wirkt sich dies direkt negativ auf das zu fertigende Produkt aus. Aus diesem Grund muss ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bestehende Prozesse fortlaufend überwachen.

Wir wünschen allen Schülern viel Erfolg bei Ihrer Berufsfindung und dass sie den Ausbildungsplatz bekommen, den sie sich wünschen! – idealerweise in der Kunststoffbranche!
Außerdem bedanken wir und recht herzlich bei Frau Fischer und Frau Malchow für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.