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03.05.2017 - MyPlastics an der Maximilian-von-Welsch Realschule Kronach

Zusammen mit der Firma RVT Process Equipment GmbH zeigte MyPlastics den 28 Schülern der 9. Klasse der Maximilian-von-Welsch Realschule, welches Potential in der Kunststoffbranche verborgen ist. Es gab etliches zu erkunden, nur was genau war das?

Als aller erstes erklärte Simone Rieß den Schülern bei welchen alltäglichen Dingen sie mit Kunststoff in Berührung kommen, hierbei wurde deutlich, dass Kunststoff in vielen, teilweise sogar lebensnotwenigen Branchen eingesetzt wird. Die Medizinbranche liefert ein gutes Beispiel: Herzkatheter, Herzpumpen und andere medizinische Hilfsmittel sind für Menschen mit Herzproblemen unabkömmlich. Diese Möglichkeiten bestehen aber nur, da man Kunststoff in fast jede beliebige Form bringen und vor allem steril halten kann.

Die Vielfalt der Kunststoffbranche wurde durch mitgebrachte Exponate aus anderen Branchen verdeutlicht. Bespiele waren ein Luftausströmer eines Lamborghini Gallardo (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH), Zahnräder (Horst Scholz GmbH & Co. KG) und eine Gitterstrukturpackung für die Chemie- und Umweltindustrie (RVT Process Equipment GmbH).

Im Anschluss präsentierte sich die Firma RVT Process Equipment GmbH, vertreten durch Herrn Jonathan Hart (Marketingleiter), Herrn Daniel Küpferling (Ausbilder Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und die Auszubildenden Maximilian Schmermer (Konstruktionsmechaniker), Max Fischer und Philipp Franz (beide Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Corinna Zohner (Industriekauffrau). Das breite Ausbildungsangebot an den Standorten Steinwiesen und Marktrodach, sowie die Firmenhistorie und das Produktportfolio stellte RVT zusätzlich vor.

Der theoretische Teil des Tages war nun vorbei und der praktische Teil – der BERUFE-Parcours - konnte mit der Einteilung in Gruppen starten.

Die erste Station wurde von MyPlastics betreut, hier konnten die Schüler die Berechnungen von Schließkräften trainieren. Das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik stellte diese Station dar. Der Umgang mit Spritzgießmaschinen ist ein wichtiger Teil der Ausbildung, daher sind Parameter wie z.B. Schließkräfte, Drücke und Temperatur wichtig, um qualitative K-Teile herzustellen.

An der zweiten und dritten Station des BERUFE-Parcours lernten die Jugendlichen die Ausbildungsberufe des Technischen Produktdesigners und Konstruktionsmechanikers näher kennen. Hier wurden einzelne Komponenten aus Metall mit Hilfe einer Zeichnung zusammengesetzt. Ein technisches Verständnis und eine präzise Arbeitsweise sind bei beiden Berufen essentiell, da der Technische Produktdesigner eine Zeichnung erstellt, mit welcher dann der Konstruktionsmechaniker die Werkstücke zusammenfügt. Der technische Produktdesigner arbeitet hier mit CAD-Programmen, die die technischen Zeichnungen anfertigen, aus diesem Grund braucht er ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Technische Zeichnungen lesen und umsetzen können muss hingegen der Konstruktionsmechaniker.

Warmgasziehschweißen war das Thema der vorletzten Station. Zwei Kunststoffplatten mussten mithilfe eines Schweißgerätes miteinander verbunden werden. Somit hatten die Schüler auch ein Mitbringsel für Zuhause! Diese Station spiegelte den Beruf des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik wieder, welcher während der Ausbildung auch das Kunststoffschweißen erlernt. Am Ende der Lehrzeit kennt dieser sich mit dem verschiedensten Kunststoffen und deren Eigenschaften aus. Station vier wurden die Rechenkünste der Neuntklässler unter Beweis gestellt, in dem sie Schließkräfte berechneten. Derartige Paramater sind für den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik unerlässlich, da er diese für den Herstellungsprozess benötigt. Zudem kontrolliert er die Produkte auf mögliche Fehlerbilder.
Die ersten drei Stationen wurden von der Firma RVT gestellt und von Firmenvertretern betreut.

Wir freuen uns, dass es allen Schülern und Lehrern so gut gefallen hat und wünschen den Schülerinnen und Schülern alles Gute für die Berufsfindung – hoffentlich bei einer Firma in der Kunststoffbranche!
Ein herzlicher Dank geht an Frau Klemenz, sowie an alle weiteren Helfer dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine Gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.