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05.07.2017 - MyPlastics an der Wilhelm-von-Stieber-Realschule Roth

Einen spannenden, abwechslungsreichen und anspruchsvollen Ausbildungsberuf mit hervorragenden Zukunftsaussichten in einer hoch technologisierten Wachstumsbranche erlernen? Hierüber erfuhren die 85 Schüler der drei 8. Klasse der Wilhelm-von-Stieber-Realschule Roth am 05.07.2017 bei einem Besuch von MyPlastics und der Firma KERLING Kunststofftechnik GmbH.

Zu Beginn präsentierte MyPlastics-Referentin Simone Rieß die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Kunststoff und die verschiedenen Branchen in denen Kunststoffe zum Einsatz kommen. Anhand einiger mitgebrachter Exponate konnten die Schüler sich die Bandbreite der Produkte ansehen. Außerdem stellte sie den Herstellungsprozess von Kunststoffprodukten dar und erläuterte die einzelnen Schritte. Zuletzt verdeutlichte sie den Schülern noch die Vorteile einer Ausbildung in der Kunststoffbranche.

Danach stellte Herr Jenuweit (Leiter Qualitätssicherung) die ortsansässige Firma KERLING Kunststofftechnik GmbH vor. Anschließend  gab Frau Kerling (Geschäftsführerin) den Schülern einen Überblick über ihr Ausbildungsprogramm.

Nach dem theoretischen Teil wurde auch gleich der praktische Teil – der BERUFE-Parcours – eingeleitet. Die Schüler konnten in Gruppen 4 Stationen durchlaufen.

Station eins behandelte den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik, hierbei ging es um das Vermessen von mitgebrachten Kunststoffprodukten der Firma KERLING Kunststofftechnik GmbH, die diese Station auch betreute. Mithilfe von Messschiebern ermitteln die Jugendlichen die Maße und verglichen diese mit den Soll-Werten. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Qualitätskontrollen essentiell, um die fortwährende Kundenqualität zu gewährleisten. Damit diese erreicht wird, muss er den Prozess optimieren, wenn Störungen auftreten. An der zweiten Station konnten sich die Schüler mit der Ausgangsbasis aller Kunststoffprodukte auseinander setzen – dem Granulat! Verschiedenste Granulate wurde von der Firma KERLING zur Verfügung gestellt, die dann den entsprechenden Produkten zugeordnet werden mussten. Natürlich lernten die Heranwachsenden hierbei auch, wieso man nicht für jedes Produkt dasselbe Granulat verwenden kann. Kunststoffteile müssen unterschiedlichen Einflüssen standhalten wie z. B. Hitze/Kälte oder UV- bzw. Röntgenstrahlen. Deswegen ist es für den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik auch so wichtig sich mit den verschiedenen Eigenschaften des Kunststoffs auseinanderzusetzen. Die letzte Station kam von MyPlastics und teste die mathematischen Kenntnisse der Schüler. Wie wichtig Parameter, wie z. B. Drücke, Schließkräfte und Temperaturen für den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind stellten sie fest, in dem sie das Mischverhältnis einer Bade-Ente ermittelten.

Ein herzlicher Dank geht sowohl an Herrn Pröger, als auch an alle Beteiligten für die gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufswahl bzw. -findung!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.