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11.07.2017 - MyPlastics an der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule Rothenburg o.d.T.

Am 11.07.2017 präsentierte die Ausbildungsinitiative MyPlastics zusammen mit den Firmen ALLOD Werkstoff GmbH & Co. KG und ebalta Kunststoff GmbH den 16 Schülern der Vorabschlussklassen der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule Rothenburg o.T. die Kunststoffbranche. Hierbei wurden unter anderem folgende, interessante Fragen beantwortet: „Wo begegnet uns Kunststoff im Alltag?“, „Welche Ausbildungsberufe gibt es in der Kunststoffbranche?“, „Was macht eigentlich ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik?“.
Zum Einstieg erklärte MyPlastics-Referentin Simone Rieß die Welt des Kunststoffs anhand einer anschaulichen Präsentation und mithilfe von mitgebrachten Exponaten von lokalen Firmen. Sie zeigte den Schülern auch die hervorragenden Zukunftsperspektiven der Kunststoffbranche auf und erläuterte wie es nach einer Berufsausbildung weitergehen könnte. So können die Jugendlichen z.B. einen Meister, Techniker anstreben.
Dann stellte sich die Firma ALLOD Werkstoff GmbH & Co. KG, vertreten durch Herrn Bobach und Herrn Steinthaler, vor. Es wurde den Schülern ganz offen ihre Fragen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen beantwortet.
Anschließend referierte Frau Baudracco-Kastner und präsentierte den Jugendlichen die Firma ebalta Kunststoff GmbH und deren verfügbare Ausbildungsangebot.
Nach einer kurzen Einführung in den nun folgenden praktischen Teil des Besuchs, teilte Simone Rieß die Schüler für den BERUFE-Parcours in Gruppen ein.
An der ersten Station konnten die Schüler das Berufsbild des Chemielaboranten kennenlernen, Laura Dreher (Auszubildende Chemielaborantin) veranschaulichte die Herstellung von Prototypen bei der Firma ebalta Kunststofftechnik GmbH. Laura färbte die A Komponente (Polyol) ein und mischte diese mit einer weiteren Komponente (Isocyanat). Dabei entstand eine chemische Reaktion. Ein Chemielaborant plant also die Versuchsreihen, führt diese durch und protokolliert die Ergebnisse. Station zwei spiegelte den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Die Firma ALLOD brachte von ihnen hergestlltes TPE-Granulat (Thermoplastisches Elastomer) in verschiedenen Varianten mit. Die Jugendlichen hatten hier die Aufgabe den Granulaten ihre wichtigen Eigenschaften zuzuordnen. Ein Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernt während seiner Ausbildung die wichtigsten Merkmale vom Kunststoff kennen. Kunststoffe müssen z. B. lebensmittelverträglich, wärmeleitend, biegsam sein. Wieso für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Berechnungen wichtig sind, lernten die Heranwachsenden an der Station 3 kennen. Wie man ein Mischverhältnis einer Bade-Ente ausrechnet wurde hier von MyPlastics gezeigt. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind derartige Berechnungen sehr wichtig, da jedes Produkt andere Parameter (Drücke, Schließkräfte, Temperaturen) erfordert. Die letzte Station wurde von ALLOD zu Verfügung gestellt und behandelte ebenfalls den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Hier wurde ein bestimmtes Herstellungsverfahren, in diesem Fall Extrusion, erklärt. Kunststoff wird unter Druck kontinuierlich aus einer formgebenden Öffnung herausgepresst. Den Produktionsablauf dieses Verfahrens mussten die Schüler mit Kärtchen nachbilden. Natürlich lernt ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik im Rahmen seiner Ausbildung viele verschiedene Bearbeitungsmethoden von Kunststoff kennen.
Zum Abschluss gab Simone Rieß den Schülern noch einige Tipps für die Bewerbung und zeigte den Schülern noch auf, wie viele Firmen in ihrer Region diese vielseitigen Berufsbilder ausbilden.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Johrend, sowie an allen Beteiligten dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation. Wir wünschen den Schülern einen guten Berufseinstig und hoffen, dass wir sie für die K-Stoff Branche begeistern konnten.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich