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20.09.2017 - MyPlastics an dem Projekttag der Ritter-Wirnt-Schule in Gräfenberg

Zusammen mit der Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG zeigte MyPlastics den Schülern der 9. & 10. Klassen der Realschule Gräfenberg, wie vielfältig die Kunststoffbranche ist. Es gab etliches zu erkunden, nur was genau war das?

Zuerst erklärte Simone Rieß den Schülern bei welchen alltäglichen Dingen sie mit Kunststoff in Berührung kommen, hierbei wurde klar, dass Kunststoff in sehr vielen, teils auch lebensnotwendigen Branchen eingesetzt wird. Ein gutes Beispiel liefert die Medizinbranche: Herzpumpen, Herzkatheter und andere medizinische Hilfsmittel sind für Menschen mit Herzproblemen unerlässlich. Diese Möglichkeiten können nur gegeben werden, da man Kunststoff in fast jede beliebige Form stabil bringen kann.

Mitgebrachte Exponate aus verschiedenster Branchen unterstrichen noch einmal die Vielfältigkeit der Kunststoffbranche. Beispiele waren ein Luftausströmer eines Lamborghini Gallardo (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH), Zahnräder (Horst Scholz GmbH & Co. KG) und eine Gitterstrukturpackung für die Chemie- und Umweltindustrie (RVT Process Equipment GmbH).

Anschließend stellte sich die Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG, vertreten durch Jan Höbel (Werkstattleitung) und die Auszubildenden Patrick Marticke, Mahmoud Al Abdallah, Tatjana Dollack, Daniel Sassik, Tim, Weber, Lars Streidel, Imran Temam Hussen und Timo Schäfer (alle werdende Feinwerkmechaniker) vor. Das breite Ausbildungsangebot, sowie die Firmenhistorie und das Portfolio wurde zusätzlich den Schülern präsentiert.

Hiermit war nun der theoretische Teil vorbei und der praktische Teil – der BERUFE-Parcours – konnte mit der Einteilung in Gruppen beginnen.

Die erste Station wurde von der Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG gestellt, hier ging es um die Montage/Demontage von einem Werkzeug. Ein kleines mitgebrachtes Werkzeug der Firma musste anhand einer CAD-Zeichnung und anderen Hilfsmitteln zusammengesetzt bzw. auseinandergenommen. Dies spiegelte einen Teil des Aufgabenbereichs des Werkzeugmechaniker bzw. Feinwerkmechanikers wieder.

An der zweiten Station, wiederum von der Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG gestellt, ordneten die Schüler verschiedene Werkzeuge, wie z.B. spezielle Schraubenzieher, den fachlichen korrekten Begriffen zu, die Feinwerkmechaniker für das Zusammensetzen der Werkstücke benötigen, damit diese zu einem ganzen Spritzgieß-Werkzeug werden.

Um Messübungen ging es an der nächsten Station von der Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG. Hier wurden Werkstücke aus Metall mithilfe von Messschiebern vermessen. Höchste Präzision ist hier gefragt, da es sehr wichtig ist die genauen Maße von Werkstücken abzunehmen, um dann damit weiter arbeiten zu können.

Die letzte Station wurde von MyPlastics gestellt. Die Schüler durften ein Aufgabenblatt zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bearbeiten. Berechnungen zum Druck bzw. Schließkräften wurden hier trainiert. Der Umgang mit Spritzgießmaschinen ist ein wichtiger Teil der Ausbildung, daher sind Parameter wie z.B. Schließkräfte, Drücke und Temperatur wichtig, um qualitative K-Teile herzustellen.

Wir freuen uns, dass es allen Schülern und Lehrern so gut gefallen hat und wünschen den Schülerinnen und Schülern alles Gute für die Berufsfindung – hoffentlich bei einer Firma in der Kunststoffbranche!

Ein herzlicher Dank geht an Frau Hübner, sowie an alle weiteren Helfer dieser Veranstaltung für die gute Planung und Organisation.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine Gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.