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15.11.2017 - MyPlastics an der Mittelschule Pressig

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics informierte am 15.11.2017 rund 43 Schüler aus Vorab-schlussklassen der Mittelschule Pressig über die Kunststoffbranche. Tatkräftig unterstützt wurde sie hierbei von der Firma petz industries GmbH & Co. KG. Ziel des Besuchs war es den Schülern die faszinierenden und TOP-Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche näher zu bringen und ihnen somit eine Hilfe auf dem Weg zur Berufswahl zu sein.

Zu Beginn machte MyPlastics-Referentin Simone Rieß die Schüler mit dem Werkstoff der Zukunft vertraut. Sie verdeutlichte durch viele Anschauungsmaterialien, z. B. Schutzkappe für elektrische Schaltungen (petz industries GmbH & Co. KG), eine Lüfterdüse eines Lamborghini Gallardo (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH) und eine Gitterstrukturpackung für die Chemieindustrie (RVT Process Equipment GmbH) die Unerlässlichkeit von Kunststoff und erklärte den Schülern die Produktion von Kunststoffprodukten. Durch den alltäglichen Gebrauch von K-Stoff ist vielen oft nicht bewusst, wie komplex die Herstellung „scheinbar einfacher Produkte“ tatsächlich ist. Daher sind die entsprechenden Ausbildungsberufe nicht nur interessant, sondern auch anspruchsvoll.

Dass die Kunststoffbranche auch in der Region vertreten ist, zeigte die petz industries GmbH & Co. KG. Die Firmenvertreter Jens Volk (Ausbilder), Pascal Förtsch, Markus Kühbrich, Emanuel Behrschmidt und Dominik Wicklein (alle Auszubildende Werkzeugmechaniker), Mike Müller und Marcel Konrad (beide Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), Leon Matern (Auszubildender Mechatroniker),  stellten das breite Ausbildungsangebot der Firma vor und präsentierte den Schülern interessante Informationen zum Unternehmen. Anschließend erfolgte eine Einteilung der Jugendlichen in Gruppen, um mit dem praktischen Teil zu beginnen.

Die ersten beiden Stationen des Berufe-Pacours standen für den Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers. Hier an Station eins konnten die Schüler Messübungen mit Messschiebern durchführen und die Ergebnisse protokollieren. Für einen Werkzeugmechaniker ist eine präzise Vorgehensweise elementar, da er Arbeiten im Hunderstel-Millimeter-Bereich ausführt.
An der zweiten Station wurde die Montage bzw. Demontage von einem Werkzeug erprobt. Auch eine Bauteilzuordnung mit Hilfe einer Zeichnung war hier gefragt. Für ihn ist es wichtig, dass er ein Gespür für Metall entwickelt, da metallbearbeitende Vorgänge zu seinem Berufsalltag zählen.
Station drei repräsentierte das Berufsbild des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Um die Analyse von Spritzgießfehlern und die Zuordnung von Granulat zu den dementsprechenden Produkten ging es hier. Da ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik im Arbeitsalltag ständig verschiedene Prozesse parallel überwacht, ist es notwendig, dass er die Qualität immer auf dem Niveau der Kundenvorgaben hält.
Vierte und letzte Station des Berufe-Parcours spiegelte den Ausbildungsberuf des Mechatronikers wider. Hier konnten die Heranwachsenden elektrische Schaltungen aufbauen. Das ist wichtig, da der Mechatroniker während seiner Ausbildung lernt wie u. a. verschiedene Komponenten wie Pumpen, Druckluftventile oder Dioden nach Konstruktionszeichnung und Schaltplänen zusammengebaut werden.
Alle Stationen wurden von der Firma petz industries GmbH & Co. KG gestellt und betreut.

Wir bedanken uns bei Herrn Horn, sowie bei allen anderen Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Suche ihres Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.