Home Kontakt Anfrage Impressum  

 
 
  MyPlastics
  Aktuelles
  Termine
  Kunststoffbranche
  Ausbildungsberufe
marker   Studium
  Ausbildung mit Kunststoff
  Angebote für Unternehmen
  Downloads
   

 

 

>>> zurück zur Übersicht

21.11.2017 - MyPlastics an der Mittelschule Pressig

Am 21.11.2017 war die Ausbildungsinitiative MyPlastics zu Besuch bei der Realschule Naila und beantwortete den 26 Schülern der technischen 9. Klasse ihre Fragen zu den TOP-Ausbildungsberufen der Kunststoffbranche. Unterstützt wurde sie dabei von der ortsansässigen Firma Kunststoff Helmbrechts AG.


Zu Beginn der Veranstaltung führte die MyPlastics-Referentin Simone Rieß die Schüler in die Thematik Kunststoff ein und erklärte die Berufsbilder und die Wertschöpfungskette anhand mitgebrachter Exponate, wie beispielsweise eine Radioblende (Kunststoff Helmbrechts AG), eine Lüfterdüse A1 (WIKUTEC GmbH) und einen Fensterrahmen (REHAU AG + Co.).
Wieso sollte man sich für eine technische Ausbildung entscheiden?
Wer sich für einen technischen Beruf in der K-Branche entscheidet, stellt schnell fest, dass Berufsbilder, wie z. B. der Technische Produktdesigner, der Werkzeugmechaniker oder der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, anspruchsvoll und vielseitig sind.  Zudem stehen die Chance auf Aufstiegs- und Übernahmemöglichkeiten im technischen Bereich deutlich höher, als im kaufmännischen Bereich. Die Kunststoffbranche benötigt kontinuierlich junges Fachpersonal, um den Fachkräftemangel entgegenzusteuern.


Anschließend präsentierte sich die Firma Kunststoff Helmbrechts AG vertreten durch Herrn Eckardt (Ausbilder) und Herrn Schach (Ausbilder), welche den Schülern außerdem die Arbeitsbereiche der Firma und ihr breites Ausbildungsangebot erklärten. Unterstütz wurde sie dabei von den Auszubildenden Dennis Spörl und Marco Baderschneider (beide Auszubildende als Werkzeugmechaniker) und Hernik Rausch (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), die ihren jeweiligen Ausbildungsberuf vorstellten und den Schüler alle Fragen aus erster Hand beantworteten.
Daraufhin folgte der praktische Teil des Schulbesuchs, der BERUFE-Parcours. Dazu wurden die Schüler in kleine Gruppen aufgeteilt und durchliefen mehrere verschiedenen Stationen.
Bei der ersten Station drehte sich alles um das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Die Schüler konnten sich hier im Erkennen von Spritzgießfehlern an unterschiedlichsten Beispielen üben. Außerdem wurde auch der Zusammenhang von Kunststoff und Temperatur demonstriert, indem die Schüler einen Kunststoff ummantelten Draht mit Hilfe eines Föhns erwärmten und diesen dann in eine Büroklammerform brachten. Die Schüler durften die selbst gebogenen Büroklammern als Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen.
An der Station 2 führten die Schüler Messübungen mit Messschiebern durch, was den Beruf des Werkzeugmechanikers wiederspiegeln sollte. Für diesen ist eine präzise Arbeitsweise unerlässlich, da er metallbearbeitende Vorgänge im Hunderstel-Millimeterbereich ausführt. Die Station 3 zeigte ebenfalls das Berufsbild des Werkzeugmechanikers. Hier ging es um die Montage bzw. Demontage von Spritzgießwerkzeugen. Die Hauptaufgabe, die gleichzeitig auch das Berufsbild des Werkzeugmechanikers ausmacht, ist der Einbau bzw. Zusammenbau des Werkzeugs. Hierbei muss er auch sehr verantwortungsvoll mit den Materialien umgehen, da ein Werkzeug auch einen 6-stellenigen Betrag wert sein kann.
An der letzten Station, die von MyPlastics gestellt wurde, berechneten die Schüler Parameter wie Drücke, Schließkräfte und Temperaturen, welche für den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik zu alltäglichen Berechnungen zählen, um ein qualitativ hochwertiges Produkt herstellen zu können. Stimmen die Parameter nicht, wird die Kundenvorgabe auch nicht erreicht.

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Reitzenstein, sowie an alle weiteren Mitorganisatoren für die sehr gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufswahl bzw. -findung!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet. Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.