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24.10.2013 - MyPlastics an der Mittelschule Windheim

Am 24.10.2013 stellte MyPlastics , zusammen mit der Firma petz industries GmbH & Co. KG, circa 19 Schülern der Mittelschule Windheim die vielfältige Kunststoffbranche und deren vielversprechenden und spannenden Ausbildungsberufe mit TOP-Chancen und Weiterbildungsmöglichkeiten vor.

MyPlastics an der Mittelschule Windheim
Dass die Berufsbilder der Kunststoffbranche Zukunft besitzen und ebenso Verantwortungsbewusstsein erfordern, zeigte die MyPlastics-Referentin Simone Rieß. Um den Schülerinnen und Schülern begreiflich zu machen, in welchen alltäglichen Situationen sie dem Werkstoff der Zukunft überall begegnen, veranschaulichte Simone Rieß dies durch Kunststoffprodukte. Die Jugendlichen konnten die Exponate in die Hand nehmen und dadurch sehen, welche Produkte in ihrer direkten Umgebung hergestellt werden.


Beispiele von Anschauungsmaterialien waren unter anderem eine millimeter-kleine Hülse für die Krebstherapie (Horst Scholz GmbH & Co. KG), eine Gitterstrukturpackung für die Chemieindustrie (RVT Process Equipment GmbH) und eine Lüfterdüse eines Jaguars XS (Dr. Schneider Holding GmbH).


Nach einer kurzen Einführung in die Welt des Kunststoffs erfolgte anschließend die Vorstellung der Firma petz industries. Die Firmenvertreter, Herr Volk (Ausbilder Werkzeugmechaniker), Tommy Zinner (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Kevin Förtsch (Auszubildender Werzeugmechaniker) präsentierten neben ihrer Firma auch das vielseitige Ausbildungsangebot.


Im Anschluss an die Vorträge wurden die Schüler in Gruppen für den BERUFE-Parcours eingeteilt und bekamen eine kurze Erläuterung hierfür.


Station eins des BERUFE-Parcours wurde von MyPlastics betreut und gestellt. Hier konnten die Schüler das Berufsbild des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik kennenlernen. Berechnungen für das Mischverhältnis einer Kunststoffente mussten hier untenrommen werden. Da ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Berechnungen von Parametern, wie z. B. Kühlzeiten, Temperaturen und Schließkräften durchführen muss, sind naturwissenschaftliche Fächer sehr wichtig. Er spannt zudem das Werkzeug in die Spritzgießmaschine und kontrolliert auch fortlaufend die Qualität des Kunststoffproduktes. Liegen Fehler in den Einstellungen der Maschine vor, muss der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik diese erkennen und abstellen können. Die zweite Station des BERUFE-Parcours von petz industries zeigte ebenso den Beruf des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. An dieser Station konnten die Schüler Spritzgießfehler erkennen und die Ursachen dafür ausfindig machen. Da sich Einstellungsfehler direkt auf das Produkt auswirken können, ist es extrem wichtig, dass Parameter richtig gewählt werden.

Vorletzte Station des BERUFE-Parcours bot Aufgaben des Ausbildungsberufs des Werkzeugmechanikers und kam von der Firma petz industries. Messen von Werkstücken, Erkennen von Toleranzen und das Umgehen mit dem elektrischen Messschieber wurde den Jugendlichen an dieser Station beigebracht. Einen guten Werkzeugmechaniker zeichnet eine präzise Arbeitsweise, sowie räumliches Vorstellungsvermögen aus. Er erstellt Werkzeuge (Spritzgießformen) anhand einer Zeichnung auf den Millimeter genau. Da sich die metallbearbeitenden Vorgänge auf Fräsen, Feilen, Bohren und Erodieren beziehen, muss man für diesen Beruf handwerkliches und technisches Interesse mitbringen. Die letzte Station des BERUFE-Parcours stellte auch petz industries zur Verfügung. Montieren, bzw. Demontieren von Werkstücken mit Zeichnungszuordnung wurde hier geübt. Die Schüler konnten Teile einzelner Baugruppen zerlegen oder zusammensetzen  und sich mit der Zeichnung in diesem Zusammenhang auseinandersetzen. Ein Werkzeugmechaniker benötigt die Zeichnung, um das spätere Werkzeug zu erstellen.


Alle Stationen wurden von Ausbildern, bzw. Auszubildenden betreut. Die Gelegenheit, Fragen zu den einzelnen Ausbildungsberufen zu stellen, wurde von den Schülern ausgiebig wahrgenommen.


Wir bedanken uns bei Herrn Vetter, Herrn Zenk und allen weiteren Mitorganisatoren für die gute Planung und Organisation. Allen Schülern wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg ihren Wunschausbildungsplatz zu bekommen – im Idealfall sogar in der Branche mit Zukunft (in der Kunststoffbranche).

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.