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25.10.2013 - MyPlastics an der Mittelschule Pressig

Zum zweiten Mal schon trug die Ausbildungsbildungsinitiative MyPlastics am 25.10.2013 die aufregende Welt des Kunststoffs an der Mittelschule Pressig direkt an die Schüler heran. Gemeinsam mit der Firma petz industries GmbH & Co. KG informierte MyPlastics rund 30 Schüler über die komplexen und vielseitigen Ausbildungsberufe der K-Branche.

MyPlastics an der Mittelschule Pressig
Den Jugendlichen ist oft nicht bewusst, wie komplex die Arbeitsschritte und Berufsbilder mit dem Werkstoff der Zukunft sind. Aus diesem Grund zeigte die MyPlastics-Referentin, Simone Rieß, den Schülern, in welchen alltäglichen Situationen sie mit Kunststoffen in Berührung stehen. Um dem potenziellen Nachwuchs der Kunststoffbranche dafür ein besseres Verständnis zu verleihen, brachte Simone Rieß zahlreiche Anschauungsmaterialien aus Kunststoff mit. Die verschiedensten Branchen der Kunststoffindustrie konnten gezeigt und auch angefasst werden. Beispiele hierfür waren ein Stecker eines BMWs (petz industries GmbH & Co. KG), Mikrohülsen aus Kunststoff für die Krebstherapie (Horst Scholz GmbH & Co. KG) und eine Dosierfalsche für die Kosmetikbranche (Rebhan FPS Kunststoff-Verpackungen GmbH). Die Berufsbilder, ohne die wir kein einziges Kunststoffprodukt in den Händen halten würden, stellte Simone Rieß den Schülern ebenso vor.


Anschließend an die Einführung in die Welt des Kunststoffs präsentierte sich die Firma petz industries GmbH & Co. KG. Das breite Ausbildungsangebot wurde den Schülern dargeboten und sie wurden gleichzeitig von den Firmenvertretern Herrn Volk (Ausbilder Werkzeugmechaniker), Tommy Zinner (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Kevin Förtsch (Auszubildender Werkzeugmechaniker) über die Berufsbilder aufgeklärt.


Daraufhin erfolgte eine Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen für den BERUFE-Parcours – dem praktischen Teil der Veranstaltung.


Station eins des BERUFE-Parcours stellte MyPlastics zur Verfügung. Die Jugendlichen konnten hier das Berufsbild des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik kennlernen. Gefragt wurden hier Berechnungen für das Mischverhältnis einer Kunststoffente. Werden derartige Berechnungen von Parametern, wie z. B. Kühlzeiten, Temperaturen oder Schließkräften nicht korrekt ermittelt, so wirkt sich der Fehler direkt auf das Produkt aus. Für die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind daher Fächer wie Mathe, Physik und Chemie unentbehrlich. Die Firma petz industries bot den Schülern an der Station zwei des BERUFE-Parcours ebenso das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik an. Das Erkennen von Spritzgießfehlern lernten die Schüler an dieser Station. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss die Ursachen für solche Fehler ausfindig machen und lernen diese schnell abzustellen, da das Produkt den Kundenvorgaben entsprechen muss. Die vorletzte Station des BERUFE-Parcours von petz industries demonstrierte die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker. Das Montieren/Demontieren von Baugruppen repräsentiert ein Tätigkeitsfeld des Werkzeugmechanikerss. Schülerinnen und Schüler konnten ein Werkstück einer Zwischenprüfung zerlegen und mit Hilfe einer Zeichnung wieder zusammensetzen. Letzte Station des BERUFE-Parcours und gleichzeitig auch Station der Firma petz industries verkörperte ebenfalls die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker. Hier konnten die Schüler durch Messen feststellen, ob die mitgebrachten Werkstücke innerhalb der Toleranzen liegen. Eine präzise und ordentliche Arbeitsweise ist für den Werkzeugmechaniker unerlässlich. Er muss außerdem durch metallbearbeitende Vorgänge wie z. B. Bohren, Feilen, Drehen und Erodieren die Werkzeuge (Spritzgießformen) anhand einer Zeichnung erstellen.

Wir bedanken uns bei Herrn Horn und Herrn Schmidt sowie allen anderen Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!