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06.11.2013 - MyPlastics an der RS Gräfenberg

Die Kunststoffbranche stellte sich zum ersten Mal an der Realschule in Gräfenberg vor. Eine neunte (technisch orientierte) Klasse mit 31 Schülern nahm an einem Schulbesuch, organisiert von MyPlastics und der Firma Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG, teil.

MyPlastics an der Realschule Gräfenberg
Es gibt viele Wege in dieser Branche eine berufliche Zukunft zu finden, wenn man Interesse besitzt und sich nicht vor Herausforderungen scheut. Ausbildungsberufe der Kunststoffbranche sind genauso wichtig wie andere und bieten zudem einen sicheren Arbeitsplatz. Neben den vielversprechenden und spannenden Ausbildungsberufen der K-Branche wurden den Schülern auch die Augen in Bezug auf Kunststoff geöffnet. Sie verwenden Kunststoffprodukte alltäglich und machen sich oft nur wenig Gedanken, was hinter der Herstellung derartiger Teile steckt.


Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) führte die Schüler in die Welt des Werkstoffs mit Zukunft ein. Mitgebrachte Exponate, wie z. B. ein Kühlergrill eines Mercedes E-Klasse (Bierlein & Schwarz GmbH & Co. KG), ein digitaler Zahnputzassistent (Braun GmbH) und eine Bremse für eine Jalousie (WAREMA Renkhoff SE), halfen den Schülern die Vielfalt von Kunststoff zu erkennen. Anschließend informierten Firmenvertreter der Firma Bierlein & Schwarz, Herr Hackl und Herr Höbel (beide Ausbilder), Ersin Baskan, Christoph Eberlein, Yannick Eichmüller, Nico Kirschenheuter und Cornelius Übel (alle Auszubildende Feinwerkmechaniker) über die Firma selbst und über das Berufsbild des Feinwerkmechanikers.


Nach einer kurzen Einführung in den BERUFE-Parcours wurden die Schüler von Simone Rieß in Gruppen für den praktischen Teil des Besuchs eingeteilt.


Die erste Station des BERUFE-Parcours kam von der Firma Bierlein & Schwarz und stellt das Berufsbild des Feinwerkmechanikers vor. Hier konnten die Schüler lernen, wie sie verschiedene Einzelteile anhand einer Zeichnung zu Baugruppen montieren lassen. Da ein Feinwerkmechaniker kleine Bauteile fertigt, ist es wichtig, dass er diese im Nachhinein auch zusammensetzen kann. Station zwei des BERUFE-Parcours stellte ebenso die Firma Bierlein & Schwarz zur Verfügung. Messen von Werkstücken wurde an dieser Station abgefragt. Ein Feinwerkmechaniker stellt Werkzeuge sehr präzise (millimetergenau) anhand einer technischen Zeichnung her. Diese Werkzeuge (Spritzgießformen) werden später für die Herstellung von Kunststoffprodukten benötigt. Vorletzte Station des BERUFE-Parcours wurde von MyPlastics bereitgestellt und zeigte den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Schülerinnen und Schüler konnten ihre Rechenkünste unter Beweis stellen und Mischverhältnisse von Kunststoffenten berechnen. Die Ermittlung wichtiger Parameter (Kühlzeiten, Schließkräfte und Temperaturen) sind für die Produktion von Kunststoffteilen enorm wichtig. Fehlerhafte Einstellungen an der Spritzgießmaschine wirken sich direkt auf das Produkt aus. Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist nach Abschluss seiner Ausbildung Fachexperte für die Spritzgießmaschinen. Letzte Station des BERUFE-Parcours bot die Firma Bierlein & Schwarz. An dieser Station konnten sich die Jugendlichen mit Utensilien, dem Handwerkszeug des Feinwerkmechanikers, auseinandersetzen. Als Hilfestellung bekamen sie eine Zeichnung. Aus diesem Grund muss ein Feinwerkmechaniker technische Zeichnungen verstehen und lesen können.

Alle Stationen wurden von Ausbildern, bzw. Auszubildenden betreut. Die Gelegenheit Fragen zu den einzelnen Ausbildungsberufen zu stellen wurde von den Schülern ausgiebig wahrgenommen.


Ein herzlicher Dank geht an Frau Seybold und alle Mitorganisatoren dieses Schulbesuchs für die gute Planung und Organisation. Den teilnehmenden Schülern wünsche ich an dieser Stelle viel Erfolg für die Suche nach ihrem Wunschausbildungsplatz!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.