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12.11.2013 - MyPlastics mit der Mittelschule Neudrossenfeld bei der Firma Schlaeger Kunststofftechnik GmbH

MyPlastics initiierte gemeinsam mit der Firma Schlaeger Kunstststofftechnik GmbH eine Veranstaltung unter dem Motto „Firma hautnah“. Hier konnten ca. 15 interessierte Schüler der Mittelschule Neudrossenfeld die Kunststoffbranche live kennenlernen. Im Rahmen einer etwas anderen Betriebsbesichtigung konnten sich die Schüler einen besseren Überblick vom Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik verschaffen.

MyPlastics auf der Betriebsbesichtigung bei der Firma Schlaeger Kunststofftechnik GmbH mit der Mittelschule Neudrossenfeld
Die MyPlastics-Referentin Simone Rieß informierte die Schüler vorab über den Werkstoff der Zukunft und verdeutlichte, welche Wichtigkeit er heutzutage hat und auch zukünftig besitzen wird. Exponate halfen den Jugendlich besser zu verstehen, wie vielfältig Kunststoff tatsächlich ist. Nach und nach wuchs das Verständnis für Kunststoff und damit das Bewusstsein, wie komplex sich die Herstellungsverfahren für scheinbar einfache Kunststoffprodukte gestalten.

Im Anschluss an die Einführung in die Welt des Kunststoffs folgte die Vorstellung der gastgebenden Firma Schlaeger Kunststofftechnik GmbH. Firmenvertreter, Stefan Günther (Personalleiter), Daniel Rutsatz (Ausbilder der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) und Michael Jendyczek (Ausbildungsbeauftragter) übermittelten den Schülern wichtige Informationen über die Firma selbst und stellten zugleich das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik vor.


Der praktische Teil dieses Vormittags erfolgte anschließend durch den BERUFE-Parcours. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler konnten sich hier nun einen besseren Eindruck vom Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik verschaffen. Vier Stationen standen den Schülern zur Verfügung. An der ersten Station des BERUFE-Parcours konnten die Schüler eine gedankliche Verknüpfung zwischen Produkt und Verwendungsort herstellen. Produzierte Spulen für Turbolader vier verschiedener Automodelle mussten den Fabrikaten zugeordnet werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist diese Fähigkeit von großer Bedeutung. Er muss sich vorstellen können, wo das Produkt später einmal eingesetzt wird und den Hintergrund des Bauteils verstehen. Die zweite Station des BERUFE-Parcours konfrontierte die Schüler mit dem Werkstoff Kunststoff und gleichzeitig mit dem Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Durch eine Brennprobe konnten die Schüler die Eigenschaften von Kunststoffen erkennen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind die verschiedenen Eigenschaften von Kunststoff ausschlaggebend, da sich jeder Kunststoff beim Erhitzen anders verhält. Die Schmelzgrade und Fließeigenschaften sind hierfür wichtige Indikatoren. Vorletzte Station des BERUFE-Parcours zeigte ebenso das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Hier konnten Werkstücke zu einem Ganzen montiert und  anschließend demontiert werden. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss sich mit dem Aufbau eines Werkzeugs (Spritzgießform) auseinandersetzten. Er spannt das Werkzeug in die Spritzgießmaschine ein um Kunststoffprodukte herzustellen. Die letzte Station wurde von MyPlastics zur Verfügung gestellt. Die Rechenkünste der Jugendlichen wurden hier abgefragt. Sie konnten ein Mischverhältnis für die Produktion von Kunststoffenten berechnen. Berechnungen von wichtigen Parametern, wie z. B. Temperaturen, Drücken und Kühlzeiten, sind wichtige Fertigkeiten vom Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Bei fehlerhaften Einstellungen mindert sich die Qualität der Kunststoffprodukte.


Das Vorwissen der Schüler wurde darauffolgend durch eine Betriebsbesichtigung, geführt von den beiden Ausbildern, vertieft.

Alle Schüler nutzten diese Gelegenheit um den Fachexperten der Spritzgießmaschinen Fragen über den Beruf und die Produktion zu stellen.


Wir bedanken uns bei Herrn Günther, Herrn Rutsatz und Herr Jendyczek (Schlaeger Kunststofftechnik GmbH) und Frau Bensch und allen Mitorganisatoren dieser Veranstaltung. Den teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung!