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25.11.2013 - MyPlastics am SKZ-Lab mit der Mittelschule Sennfeld

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics präsentierte 23 Schülern einer achten Klasse der Mittelschule Sennfeld die spannende und zukunftsträchtige Kunststoffbranche in ihrer Region. Die Schüler wurden auf die Ausbildungsberufe mit TOP-Chancen aufmerksam und zugleich die Vielfalt von Kunststoff deutlich gemacht. Nicht jedem ist auf den ersten Blick klar, wie komplex Kunststoffprodukte wirklich sind. Aus diesem Grund verdeutlichte Simone Rieß (MyPlastics) mithilfe von Anschauungsmaterialien, wie wichtig Kunststoff nicht nur im Alltag ist.

MyPlastics am SKZ-Lab mit der Mittelschule Sennfeld
Sie zeigte durch verschiedene Exponate, wie z. B. einen Kugelschreiber aus Bio-Kunststoffoff (STABILO-International GmbH), eine Lüfterdüse eines Jaguars XS (Dr. Schneider Holding GmbH) oder einen Dialysatorhalter (WAREMA Renkhoff SE) verschiedenste Branchen auf, die ohne Kunststoff nicht in gleicher Weise existieren würden. Wie bereits erwähnt, durchlaufen alle Produkte aufwendige Herstellungsverfahren. Diese wurden daher von Simone Rieß verständlich gemacht, da sie für Außenstehende oft nicht erkennbar sind.



Nachdem die Schüler in die Kunststoffbranche eingeführt wurden, erfolgte eine Vorstellung der Ausbildungsberufe der Kunststoffindustrie.

Hier wurde den Schülern zuerst das Berufsbild des Werkzeugmechanikers nahe gebracht. Ein Werkzeugmechaniker ist für die Herstellung des Werkzeugs (Spritzgießform) verantwortlich. Er muss metallbearbeitende Vorgänge, wie z. B. bohren, feilen, drehen und fräsen, anhand von technischen Zeichnungen ablesen können und diese anschließend umsetzten. Die Arbeiten des Werkzeugmechanikers müssen sorgfältig und präzise (im Tausendstel-Millimeterbereich) erfolgen. Neben der Erstellung des Werkzeugs muss ein Werkzeugmechaniker diese auch instand halten und reparieren können.


Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik benötigt das Werkzeug für die Produktion der Kunststoffteile. Er spannt das Werkzeug in die Spritzgießmaschine ein und muss alle notwendigen Parameter, wie beispielsweise Temperaturen, Schließkräfte und Drücke, in die Maschine eingeben. Hierbei ist es wichtig, dass der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik eine genaue Arbeitsweise besitzt, da sich Fehler bei den Einstellungen direkt auf das spätere Produkt auswirken. Zudem ist der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Fachexperte für die Spritzgießmaschine. Während seiner Ausbildung lernt er deswegen, wie er Fehlerquellen frühzeitig erkennen und abstellen kann.

Beide Berufsbilder erfordern gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächern (Mathe, Physik und Chemie) sowie ein handwerkliches Interesse.

Allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern wünsche ich viel Erfolg bei ihrer Berufswahl. Durch einen Einblick mittels eines Praktikums können sie sich überlegen, ob ein spannender Ausbildungsplatz in der Branche der Zukunft das Richtige für sie ist.

Ein herzlicher Dank geht an Frau Irena Heuzeroth (SKZ-Lab) sowie an alle weiteren Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Planung.


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.