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27.11.2013 - MyPlastics am Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin

MyPlastics wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie am 27.11.2013 nach Berlin eingeladen, um dort Teil des Workshops des Paktarbeitsausschusses zum Thema „Matching“ zu sein.

MyPlastics am Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin
Es wird immer schwieriger den Fachkräftebedarf zu decken und die Zusammenführung von Ausbildungsstelle und Jugendlichen passgenau zu realisieren. Matching bedeutet für einen Beruf qualifizierte und interessierte Schulabsolventen an die für sie geeigneten Berufsbilder und Arbeitgeber heranzuführen und diese beiden Parteien in einem Ausbildungsverhältnis zu verbinden.


Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung von Forschungsarbeiten und Kennzahlen aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Agentur für Arbeit bezüglich des Themas Matching. Am Nachmittag des Ausschusstreffens wurden Impulse aus der Wirtschaft eingebracht, wobei die Ausbildungsinitiative MyPlastics - Deine Zukunft mit Kunststoff von Geschäftsführer des Kunststoff-Netzwerk Franken e. V., Hans Rausch, und MyPlastics Koordinatorin Lena Arnold präsentiert wurde.


Als Grundlage der Diskussion wurden regionale und berufsspezifische Disparitäten auf dem Ausbildungsstellenmarkt, die Ausgangslage und Ursachenanalyse des Matchings vorgestellt. Bezüglich des Themas Matching wurde auch das BMWi-Programm „Passgenaue Vermittlung“ an die Teilnehmer des Workshops herangetragen. Nicht nur das BMWi, sondern auch das Programm JOBSTARTER fördert Initiativen, die sich mit der Matchingproblematik beschäftigen. Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt beim Problem Matching, ist die Mobilität im ländlichen Raum. Jugendliche im ländlichen Raum haben erschwerte Bedingungen zu ihren Ausbildungsstellen zu kommen, weshalb die Wahl des Berufs auch öfters von diesem Mobilitätsfaktor bedingt wird.


Nach der Mittagspause wurden Impulse aus der Wirtschaft vorgestellt. Oftmals ist es notwendig, durch genau solche Impulse und Feedbacks aus der Wirtschaft, die Auswirkungen der Bildungsentscheidungen zu überprüfen und auch neue Problematiken zu erkennen. Aus diesem Grund wurde die in Haus Situation eines Elektrotechnik-Unternehmens von Herrn Tiedemann vorgestellt. Er erläuterte die problematische Angelegenheit der wenigen Bewerbungen und des Fachkräftemangels aus seiner Erfahrung. Anschließend stellte sich die Ausbildungsinitiative MyPlastics vor. Herr Rausch präsentierte den Teilnehmern die Entwicklung von MyPlastics und die bisher erreichten Ziele. Besonders große Anerkennung erhielt MyPlastics dafür, dass es auch nach der offiziellen Förderlaufzeit als JOBSTARTER – Projekt jetzt eigenfinanziert vom Kunststoff-Netzwerk Franken e. V. getragen wird.


Herr Rausch vermittelte den Anwesenden die Idee von MyPlastics. Auch wenn MyPlastics selbst nicht ausbildet bzw. nicht mit dem Ausbildungsverhältnis in Verbindung steht, so konnten zum Thema Matching doch einige Aussagen gemacht werden. MyPlastics legt sehr großen Wert darauf, die Schüler mit für sie zugeschnittenen Informationen zu versorgen. Ihnen werden Berufsbilder vorgestellt, die für sie aufgrund ihrer Qualifikationen in Frage kommen können. Die Imagepflege der Kunststoffbranche und die Bekanntmachung der Betriebe in den Regionen gehört ebenso zu diesem Thema. MyPlastics verfolgt weiterhin den Grundsatz des „Realistischen Recruitings“, weshalb die Berufsbilder und die Aufgabenbeschreibungen so realistisch wie möglich sind. Somit wissen die Schüler, was auf sie zukommt. Anschließend an die Präsentation von MyPlastics stellte Frau Judith Richter das Recruiting, die Ausbildung und viele darüberhinausgehende Aktivitäten, der Firma TRUMPF GmbH + Co. KG vor.


Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Dr. Rückert für die Einladung nach Berlin.