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12.12.2013 - MyPlastics an der Christian-Wolfrum-Mittelschule Hof

Zum zweiten Mal präsentierte MyPlastics in Zusammenarbeit mit der Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG die Kunststoffbranche. 30 Schüler aus Vor- und Abschlussklassen der Christian-Wolfrum-Mittelschule in Hof nahmen an dieser Veranstaltung teil und informierten sich über die spannenden und vielseitigen Ausbildungsberufe.

MyPlastics an der Christian-Wolfrum-Mittelschule Hof
Um sich einen Weg in der beruflichen Zukunft zu bahnen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Sind Jugendliche technisch interessiert und lieben Herausforderungen, dann sind sie in der Kunststoffbranche genau richtig.


Den Schülern wurden die Augen in Bezug auf Kunststoff geöffnet. Ihnen wurde verdeutlicht, wie wichtig Kunststoff im alltäglichen Leben ist und wie komplex die Fertigungsschritte sind, um Kunststoffprodukte herzustellen.


Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) führte die teilnehmenden Schüler in die Welt des Kunststoffs ein. Viele mitgebrachte Exponate unterstützen ihre Vorstellung und zeigten, wie vielfältig Kunststoff sein kann. Beispiele hierfür waren eine Radioblende eines Ford C-MAX (Kunststoff Helmbrechts AG), ein Gehäuse eines Lasermessgeräts (Rudi Göbel GmbH & Co. KG) und ein Stück einer LKW-Wandverkleidung (Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG).


Anschließend stellte sich die Firma Rudi Göbel Gmbh & Co. KG vor. Die anwesenden Firmenvertreter, Herr Ehrhardt (Ausbilder Werkzeugbau), Rudolf Kloster und Sven Ott (beide Auszubildende Werkzeugmechaniker) und Daniel Rank (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) zeigten zudem das breite Ausbildungsangebot auf.


Nach einer kurzen Erläuterung des BERFUE-Parcours und Einteilung in Gruppen, starte dieser.


Die erste Station kam von der Firma Rudi Göbel und bot den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Hierbei konnten die Schüler lernen, wie sie Spritzgießfehler erkennen und die Ursachen dafür ausfindig machen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist wichtig, dass die Parameter, wie beispielsweise Temperaturen, Schließkräfte oder Kühlzeiten, genau berechnet werden. Jede fehlerhafte Einstellung wirkt sich nämlich direkt auf das Produkt aus. Station zwei des BERUFE-Parcours wurde auch von der Firma Rudi Göbel zur Verfügung gestellt. Sie stellte das Berufsbild des Werkzeugmechanikers dar. Mithilfe einer Zeichnung und eines Werkstücks (Nachbau eines Olympiaturms) konnten die Schüler den Umgang mit einem elektrischen Messschieber lernen. Ein Werkzeugmechaniker muss eine genaue Arbeitsweise mitbringen, da er bei der Werkzeugerstellung (Spritzgießform) metallbearbeitende Vorgänge bis zum Tausendstel-Millimeter vornimmt. Die dritte Station brachte MyPlastics ein. Tätigkeiten des Berufsbilds des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wurden vorgestellt. Es musste ein Mischverhältnis von Kunststoffenten berechnet werden. So lernt ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik den Umgang mit der Spritzgießmaschine und ist später Fachexperte dafür. An der letzten Station handelt es sich um den Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers. Die Firma Rudi Göbel bot den Schülern die Möglichkeit Gewinde zu schneiden. Metallbearbeitende Vorgänge, wie Drehen, Feilen, Bohren oder Fräsen sind grundlegende Fertigkeiten des Werkzeugmechanikers.

Alle Stationen wurden von Ausbildern, bzw. Auszubildenden betreut. Die Gelegenheit Fragen zu den einzelnen Ausbildungsberufen zu stellen wurde von den Schülern ausgiebig wahrgenommen.

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Stadelmann und alle Mitorganisatoren dieses Schulbesuchs für die gute Planung und Organisation. Den teilnehmenden Schülern wünsche ich an dieser Stelle viel Erfolg für die Wahl ihres Wunschausbildungsplatzes!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.