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22./23.01.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Frankenwald in Naila

Zum ersten Mal informierte die Kunststoffbranche rund 60 Schüler aus Vor- und Abschlussklassen der Mittelschule Frankenwald (Naila). Aus diesem Grund waren die Ausbildungsinitiative MyPlastics und die Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG vor Ort, um den Schülern die faszinierenden und zukunftsweisenden Ausbildungsberufe mit TOP-Chancen nahe zu bringen.

Ausbildungsberufe der K-Branche öffnen Jugendlichen mit technischem Interesse Türen und Tore und somit viele Perspektiven für Weiterbildungsmöglichkeiten.

MyPlastics an der Mittelschule Frankenwald in Naila
Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) machte die Schüler mit dem Werkstoff der Zukunft vertraut. Sie verdeutlichte durch viele Anschauungsmaterialien, z. B. ein Teil eines Kunststofffensterrahmens (REHAU AG + Co), eine Radioblende eines Ford C-Max (Kunststoff Helmbrechts AG) und ein Stück einer LKW-Wand (Lamilux Heinrich Strunz Gruppe) die Unerlässlichkeit von Kunststoff und erklärte den Schülern die Produktion von Kunststoffprodukten. Durch den alltäglichen Gebrauch von Kunststoff ist vielen oft nicht Bewusst, wie komplex die Herstellung „scheinbar einfacher Produkte“ tatsächlich ist. Das erklärt, wieso die Ausbildungsberufe nicht nur interessant, sondern auch anspruchsvoll sind.

Dass die Kunststoffbranche auch in der Region vertreten ist, zeigte die Firma Rudi Göbel GmbH & Co. KG. Ein breites Ausbildungsangebot sowie prägnante Informationen über ihre Firma, stellten die Firmenvertreter Herr Ehrhardt (Ausbildungsleiter), Rudolf Kloster, Lukas Möser, Stefan Pittroff und Pascal Tröger (alle Auszubildende Werkzeugmechaniker) vor.

Anschließend erfolgte eine Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen – der praktische Teil startete.

Erste Station des BERUFE-Parcours spiegelte das Berufsbild des Werkzeugmechanikers wider und wurde von der Firma Rudi Göbel bereitgestellt. Die Jugendlichen konnten hier lernen, wie man ein Gewinde in eine Bohrung schneidet. Ein Werkzeugmechaniker erlernt während seiner Ausbildung ein Gespür für Metalle zu entwickeln, was durch bohren, fräsen, feilen und biegen gefestigt wird. Station zwei des BERUFE-Parcours repräsentierte ebenso den Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers und wurde von der Firma Rudi Göbel zur Verfügung gestellt. An dieser Station konnten die Schüler einzelne Werkstücke anhand einer Zeichnung zu einem Ganzen montieren. Das Lesen einer technischen Zeichnung gehört für den Werkzeugmechaniker zum späteren Berufsalltag. Er muss in der Lage sein, derartige Zeichnungen zu verstehen und diese auch umzusetzen um später das Werkzeug (Spritzgießform) danach zu erstellen. Vorletzte Station des BERUFE-Parcours charakterisierte den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und kam ebenso von der Firma Rudi Göbel. Hier konnten die Jugendlichen Spritzgießfehler erkennen lernen und mit den Auszubildenden zusammen die Ursachen dafür ausfindig machen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss sich mit den Eigenschaften von Kunststoffen auskennen. Während seiner Ausbildung lernt er diese kennen, um eventuell eintretende Störungen zu vermeiden. Die letzte Station des BERUFE-Parcours bot den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik an und wurde von MyPlastics betreut und gestellt. Schülerinnen und Schüler bekamen hier die Gelegenheit ihre Rechenkünste unter Beweis zu stellen. Mischverhältnisse einer Kunststoffente mussten in Erfahrung gebracht werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, die richtigen Parameter so zu ermitteln, dass später ein qualitativ hochwertiges Kunststoffprodukt entstehen kann. Fehlerhafte Berechnungen wirken sich nämlich direkt auf das Produkt aus.


Wir bedanken uns bei Frau Degel sowie bei allen anderen Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und ihren Traum-Ausbildungsplatz – idealerweise in der Kunststoffbranche!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.