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28.01.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Roßtal

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics repräsentierte zusammen mit der Firma 3D-Technik Zehmeister GmbH zum zweiten Mal die Kunststoffbranche an der Mittelschule Roßtal. 30 Jugendliche nutzten die Gelegenheit, um sich über die spannenden und vielversprechenden Ausbildungsberufe mit Zukunft zu informieren.

MyPlastics an der Mittelschule Roßtal
Wir benutzen Dinge aus dem Werkstoff Kunststoff viel öfter, als dass wir uns über ihn Gedanken machen. Alltägliche Lebenssituationen können wir heutzutage Dank Kunststoff mühelos bestreiten. Sei es beim Zähneputzen oder auf dem Weg zur Arbeit/Schule. Aus diesem Grund sind die Berufsbilder der Kunststoffbranche nicht nur gefragt sondern auch sehr vielseitig und genau richtig für Jugendliche mit technischem Interesse.
MyPlastics-Referentin, Simone Rieß, veranschaulichte die Vielfalt von Kunststoff durch zahlreiche Exponate aus verschiedensten Branchen. So zeigten ein Teil eines Kunststofffensterrahmens (REHAU AG + Co), eine lackierte Antennenhaube der E-Klasse von Mercedes (Kunststoff-Technik Scherer & Trier GmbH & Co. KG) und eine Mikrohülse zur Bekämpfung von Krebs (Horst Scholz GmbH & Co. KG), dass der Werkstoff der Zukunft unverzichtbar ist.


Die Firmenvertreter, Herr Andreas Zehmeister (Geschäftsführer) und Aaron Großbeck (Auszubildender Werkzeugmechaniker) der 3D-Technik 3D-Technik Zehmeister GmbH, stellten ihren Betrieb und präzise Informationen über den Ausbildungsberuf Werkzeugmechaniker vor.

Im Anschluss starte der praktische Teil der Veranstaltung und Simone Rieß teilte die Schüler in Gruppen ein.

Station eins des BEURFE-Parcours spiegelte den Ausbildungsberuf zum Werkzeugmechaniker wider und wurde von der Firma 3D-Technik Zehmeister zur Verfügung gestellt. Den Schülern wurde hier zuerst der Umgang mit einem digitalen Messschieber erklärt. Aufgabe war es, Werkstücke zu messen und die Toleranzen mit einer technischen Zeichnung zu vergleichen. Für einen Werkzeugmechaniker ist es wichtig, dass er eine genaue Arbeitsweise besitzt, da bei der Erstellung eines Werkzeugs (Spritzgießform) Arbeiten im Tausendstel-Millimeter-Bereich erforderlich sein können. Die zweite Station wurde von MyPlastics betreut und bereitgestellt. Hier konnten sich die Schüler einen Einblick in das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik verschaffen. Rechenkünste konnten unter Beweis gestellt werden, indem sie ein Mischverhältnis einer Kunststoffente ausrechneten. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss für die Produktion von Kunststoffteilen verschiedenste Paramater, wie z. B. Schließkräfte, Temperaturen oder Drücke berechnen. Diese dürfen keine Fehler aufweisen, da sich das direkt auf die Produkte niederschlagen würde. Letzte Station des BERUFE-Parcours bot die Firma 3D-Technik Zehmeister dar und stellte ebenso den Ausbildungsberuf zum Werkzeugmechaniker vor. Die Schüler konnten hier Gewinde schneiden, welche sich in einem bestimmten Winkel befinden mussten. Durch diese Übung sollen die Jugendlichen ein Gespür für Metalle bekommen. Ein Werkzeugmechaniker übt im späteren Berufsalltag verschiedenste Methoden der Metallbearbeitung aus, wie z. B. bohren, fräsen, drehen und erodieren.

Ein herzlicher Dank geht an Frau und Herrn Heidenreich sowie allen weiteren Mitorganisatoren für die gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufswahl- bzw. findung!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.