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11.02.2014 - MyPlastics auf dem Berufswahlseminar an der Realschule Helmbrechts

Welche Bedeutung die Kunststoffbranche in der Region in und um Helmbrechts besitzt, durften 30 technisch interessierte Schüler der Realschule Helmbrechts herausfinden. Das Berufswahlseminar am 11.02.2014 der RS Helmbrechts gab den Schülern die Möglichkeit, Berufsbilder der Kunststoffbranche neben der Theorie auch praktisch in Form eines BERUFE-Parcours kennenzulernen. Derartige spannende und zukunftsträchtige Ausbildungsberufe sind doch leider oft unbekannt. Aus diesem Grund informierte die Ausbildungsinitiative MyPlastics gemeinsam mit der Kunststoff Helmbrechts AG die Jugendlichen aus den 9. Jahrgangsstufen über die Welt des Kunststoffs.

MyPlastics an dem Berufswahlseminar der Realschule Helmbrechts
Wer technisches Interesse und handwerkliches Geschick aufweist, ist in der Kunststoffbranche genau richtig! Den Jugendlichen wurde im Rahmen dieser Veranstaltung die Vielfältigkeit von Kunststoff verdeutlicht und die komplexen Herstellungsverfahren verständlich erklärt. So „simpel“ wie Produkte aus Kunststoff auf den ersten Blick erscheinen, sind sie es tatsächlich nicht.

Die Schüler wurden von Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) in die Thematik Kunststoff eingeführt. Zahlreiche mitgebrachte Anschauungsmaterialien, wie z. B. eine Radioblende eines Ford C-MAX (Kunststoff Helmbrechts AG), eine Terrassendiele (REHAU AG + Co) und eine Mikrohülse für die Krebstherapie (Horst Scholz GmbH & Co. KG) machten deutlich, wie wichtig und unerlässlich Kunststoff heutzutage ist.

Die Firma Kunststoff Helmbrechts AG ist Beispiel für die Präsenz der Kunststoffbranche in der Region. Firmenvertreter Herr Eckardt (Ausbildungsleiter) und Armin Peetz (Auszubildender Werkzeugmechaniker) präsentieren ihre Firma und zeigten zugleich das breite Ausbildungsangebot auf.

Im Anschluss erfolgte die Einteilung der Jugendlichen in zwei Gruppen für den BERUFE-Parcours.

Station eins des BERFUE-Parcours betreute und stellte die Firma Kunststoff Helmbrechts. Hier wurde das Berufsbild des Werkzeugmechanikers durch eine Messübung widergespiegelt. Die Schüler bekamen eine kurze Einführung in die Handhabung eines Messschiebers und konnten dann die Maße von Werkstücken ermitteln. Arbeiten eines Werkzeugmechanikers befinden sich oft im Tausendstel-Millimeter-Bereich. Dazu gehören Arbeiten, wie beispielsweise Bohren, Feilen, Fräsen und Drehen. Für einen Werkzeugmechaniker ist daher eine präzise Arbeitsweise notwendig. Station zwei des BERUFE-Parcours stellte den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik vor. Das Mischverhältnis von einer Kunststoffente musste hier ausgerechnet werden und die Schüler konnten ihre Rechenkünste unter Beweis stellen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik begegnet solchen Berechnungen im Berufsalltag, da er verschiedene Parameter, wie z. B. Drücke, Temperaturen und Schließkräfte ausrechnen muss. Treten hierbei Fehler auf, wirken sich diese direkt auf das Produkt und somit auch auf die Qualität aus. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik führt daher auch eine Qualitätskontrolle durch, damit die jeweiligen Kunststoffteile bei Produktionsbeginn keine Mängel aufweisen.

Wir bedanken uns bei der Agentur für Arbeit Hof sowie bei allen anderen Mitorganisatoren dieser Veranstaltung für die gute Organisation und Planung. Allen teilnehmenden Schülern wünschen wir viel Erfolg für die Berufsfindung und für die Besetzung ihres Traumausbildungsplatzes - wohlmöglich in der Kunststoffbranche!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.