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13.02.2014 - MyPlastics an der Konrad-von-Querfurt Mittelschule Karlstadt

Die Ausbildungsinitiative MyPlastics präsentierte rund 50 Schülern der Mittelschule Karlstadt am 13.02.2014 gemeinsam mit den regionalen Firmen Procter & Gamble Manufacturing GmbH und WAREMA Renkhoff SE die Kunststoffbranche. In der Welt des Kunststoffs erwarten die Jugendlichen vielversprechende und abwechslungsreiche Ausbildungsberufe.

MyPlasitcs an der Konrad-von-Querfurt Mittelschule Karlstadt
Wie wichtig Kunststoff heutzutage ist und wo man ihn überall findet, zeigte die MyPlastics-Referentin Simone Rieß. Diese Alltagsgegenstände sind oft komplexer herzustellen, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Mitgebrachte Exponate aus verschiedensten Branchen verdeutlichten die Unerlässlichkeit von Kunststoffen. Eine Halterung eines Dialysegerätes (WAREMA Renkhoff SE), ein Gehäuse einer Zahnbürste inkl. eines digitalen Mundpflegeassistenten (Procter & Gamble Manufacturing GmbH) und eine lackierte Antennenhaube (Kunststoff-Technik Scherer & Trier GmbH & Co. KG) waren Beispiele hierfür. Kunststoff ermöglicht es uns, unseren Alltag mühelos zu bestreiten. Aus diesem Grund sind die Berufsbilder der Kunststoffbranche nicht nur gefragt sondern auch sehr vielseitig – also genau richtig für Jugendliche mit technischem Interesse.

Die Firma WAREMA , vertreten durch Melanie Steinbauer (Ausbilderin) und Fabian Leist (Auszubildender Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik), stellt sich und das breite Ausbildungsangebot vor. Fabian Leist gab den Schülern im Anschluss daran noch einen Einblick in den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik.

Nachfolgend berichteten Eric Werner (Ausbilder), Adrian Schürger, Muris Koc und Kevin Baumann (alle Auszubildende Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) über die Procter & Gamble Manufacturing GmbH und über die verschiedensten Ausbildungsberufe, die dort angeboten werden.

Nach einer kurzen Einführung und Einteilung in Gruppen durch Simone Rieß startete der praktische Teil der Veranstaltung – der BERFUE-Parcours!

Die erste Station des BERUFE-Parcours kam von der Firma Procter & Gamble und stellte den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik dar. Hier bestand die Aufgabe darin, verschiedensten Granulate den richtigen Produkten zuzuordnen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig zu erkennen, welches Granulat er für die jeweilige Herstellung von Kunststoffprodukten benötigt. Eine Verwendung eines falschen Granulats würde für die Produktion 100% Ausschuss bedeuten. Station zwei des BERUFE-Parcours stellte MyPlastics zur Verfügung. Die Jugendlichen konnten hier ihre Rechenkünste unter Beweis stellen, um ein Mischverhältnis zur Herstellung einer Kunststoffente zu ermitteln. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernt während seiner Ausbildung verschiedenste Parameter zu berechnen, wie beispielsweise Drücke, Temperaturen oder Schließkräfte. Dies verdeutlicht nun mehr die Tatsache, dass naturwissenschaftliche Fächer (Mathe, Physik und Chemie) wichtig für den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind. Vorletzte Station wurde von der Firma Procter & Gamble bereitgestellt und zeigte ebenso den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Schülerinnen und Schüler lernten an dieser Station Spritzgießfehler zu erkennen und die Ursachen dafür ausfindig zu machen. Treten bei der Produktion von Kunststoffteilen Komplikationen auf, muss der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik die Fehler finden und eliminieren können, da derartige Teile nicht an den Kunden geliefert werden können. An der letzten Station des BERUFE-Parcours, die von beiden Firmen (Procter & Gamble und WAREMA) betreut wurde, konnten die Schüler durch eine Brennprobe Eigenschaften von Kunststoffen kennenlernen. Extra angefertigte Zugstäbe wurden hier von den Auszubildenden erhitzt. Die Jugendlichen konnten sehen welche Eigenschaften die verschiedenen Kunststoffe besitzen, indem sie die Flammenfarbe und das Ruß- und Fließverhalten deuteten. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik setzt sich während seiner Ausbildung mit dieser Thematik auseinander, da er diese Kenntnisse für die Produktion benötigt.

Ein herzlicher Dank geht an Frau von Karlmann sowie an alle weiteren Mitorganisatoren für die sehr gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufswahl- bzw. findung!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.