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21.02.2014 - MyPlastics an der Maximilian-von-Welsch Realschule Kronach

Die regionale Kunststoffbranche, vertreten durch die Firmen acs alpha creative solutions gmbh und Horst Scholz GmbH & Co. KG sowie durch die Ausbildungsinitiative MyPlastics, präsentierte sich am 21.02.2014 zum dritten Mal in der Maximilian-von-Welsch-Realschule Kronach. Neben der Vorstellung der K-Branche bekamen die Schülerinnen und Schüler auch einen Einblick in für sie vorher unbekannte Berufsbilder. Derartige Ausbildungsberufe sind abwechslungsreich und zukunftsorientiert.

MyPlastics an der Maximilian-von-Welsch Realschule Kronach
Kunststoff ist für das alltägliche Leben unerlässlich – doch wie kommt das? Das resultiert draus, dass die K-Branche in den verschiedensten Branchen (z. B. Automobil-, Spielwaren- und Haushaltsbranche) unersetzlich ist, da andere Werkstoffe nicht so flexibel einsetzbar wie Kunststoffe sind. Wir benutzen ihn in jeglichen Bereichen ohne darüber nachzudenken, wie komplex die Herstellung von Gütern aus Kunststoffen eigentlich ist.
Simone Rieß (MyPlastics-Referentin) demonstrierte die Vielfalt von Kunststoff anhand von verschiedenen Anschauungsmaterialien, wie beispielsweise einer Mikrohülse für die Krebstherapie (Horst Scholz Gmbh & Co. KG), einer Lüfterdüse eines Jaguar XS (Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH) und eines Airbagsteckers für diverse Automodelle (petz industries GmbH & Co. KG) Die K-Branche bietet Jugendlichen mit technischem Interesse anspruchsvolle und sichere Ausbildungsplätze. Zudem bietet sie denjenigen, welche sich weiterbilden möchten, zahlreiche Möglichkeiten dem nachzugehen.


Im Anschluss stellte Astrid Kotschenreuther (Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik) die Horst Scholz GmbH & Co. KG vor. Neben den Informationen über die Firma selbst und über das Ausbildungsangebot der Firma Scholz wurde den Schülern auch das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik näher gebracht.

Herr Hallschmid (Ausbilder), Thomas Hickl, Johannes Weghenkel, Philip Ehrlich und Frank Hoffmann (alle Auszubildende Technischer Produktdesigner) präsentierten die Firma acs alpha creative solutions gmbh vor Ort. Sie gaben den Jugendlichen einen Einblick in ihre Firma und erklärten die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner.

Nach einer kurzen Einführung in den BERUFE-Parcours erfolgte eine Einteilung der Schüler in vier Gruppen.

Erste Station des BERUFE-Parcours stellte die Firma Horst Scholz zur Verfügung und spiegelte das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider. Hier konnten die Schüler die Eigenschaften von Kunststoffen kennenlernen und ihnen zugleich Produkte zuordnen. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist es wichtig, dass er sich mit den Besonderheiten der Granulate auseinandersetzt. Während seiner Ausbildung lern er daher, wie sich verschiedene Kunststoffe beim Verarbeiten verhalten. Die zweite Station des BERUFE-Parcours kam von der Firma acs und zeigte den Ausbildungsberuf des Technischen Produktdesigners. Der Fokus dieser Station lag auf dem richtigen Umgang mit einer Zeichenplatte und dem Erlernen des Zeichnens eines dreidimensionalen Gegenstandes. Diese Station wurde mit einer Übung kombiniert, welche das logische Denken forderte. Ein Ball musste aus sechs losen Teilen zusammengebaut werden. Die Teile haben keine Haken oder Verzahnungen sodass sie aneinander befestigt werden können. Nur durch gute räumliche Vorstellungskraft kann man die Teile so richtig ineinanderfügen, dass der Ball entsteht. Die Dritte Station bot ebenso die Firma acs und zeigte das Berufsbild des Technischen Produktdesigners. Für einen Technischen Produktdesigner ist es wichtig, dass er sich Produkte vorstellen kann als würden sie vor ihm liegen. Mit guten Kenntnissen in naturwissenschaftlichen Fächern (Mathe und Physik) erstellt er eine technische Zeichnung. An dieser Station lernten die Schüler ein CAD-Programm kennen und wurden in die Funktionen eingeführt. Die letzte Station komplettierte die dritte Station. An mitgebrachten Laptops durften die Schüler das CAD-Programm ausprobieren. Ein Technischer Produktdesigner verwendet im Berufsalltag CAD-Programme, um technische Zeichnungen für die Herstellung von Werkzeugen (Spritzgießformen) herzustellen.


Ein herzlicher Dank geht an Frau Klemenz sowie an alle weiteren Mitorganisatoren für die sehr gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und einen Ausbildungsplatz, den sie sich wünschen- womöglich in der Kunststoffbranche!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.