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17.03.2014 - MyPlastics an der Heiligkreuz-Mittelschule in Coburg

MyPlastics informierte zum zweiten Mal rund 40 Schülerinnen und Schüler zweier achter Klassen der Heiligkreuz-Mittelschule Coburg zusammen mit den Firmen Hermann Koch GmbH und sinit kunststoffwerke gmbh über die Berufsbilder der Kunststoffbranche. Diese Ausbildungsberufe versprechen technisch orientierten Schülern viel Abwechslung und Zukunftschancen.

MyPlastics an der Heiligkreuz-Mittelschule Coburg
Die Frage, wieso Kunststoff heutzutage so wichtig für uns ist und wie vielfältig er einsetzbar ist, wurde durch die MyPlastics-Referentin Simone Rieß beantwortet. Sie zeigte den Schülern mithilfe verschiedenster Exponate, wie z. B. einer Shampoo-Flasche (Hermann Koch GmbH) und eines Flügelrads einer Wasserpumpe (Ros GmbH & Co. KG) die verschiedensten Einsatzbereiche von Kunststoffen. Die Herstellung dieser Produkte ist allerdings nicht so einfach, wie dies auf den ersten Blick erscheint.

Im Anschluss stellte sich die Firma Hermann Koch GmbH mit ihrem breiten Ausbildungsangebot vor. Vertreten wurde sie durch Herrn Abicht (Leiter Werkzeugbau), Julia Steuerwald und Patrick Hohberger (beide Auszubildende zum Werkzeugmechaniker).


Als zweites präsentierte sich die Firma sinit kunststoffwerke gmbh den Jugendlichen. Als Firmenvertreter waren Herr Schmidt (Ausbilder Werkzeugbau), Frau Scharmentke (Werkstudentin) , Roman Renner (Auszubildender Elektroniker) und Fabian Kiesewetter (Auszubildender Werkzeugmechaniker) vor Ort.

Nachdem die Schüler in Gruppen eingeteilt wurden, startete der praktische Teil der Veranstaltung – der BERUFE-Parcours!

Station eins des BERUFE-Parcours stellte die Firma Hermann Koch GmbH zur Verfügung. Die Schüler konnten hier den Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers erleben und lernen, wie man ein Gewinde schneidet. Für einen Werkzeugmechaniker ist es wichtig, dass er ein Gespür für Metalle entwickelt. Das gelingt dem Werkzeugmechaniker durch Arbeitsvorgänge wie beispielsweise Bohren, Drehen, Fräsen und Erodieren. Die zweite Station spiegelte das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider und kam von MyPlastics. Wie sich das Mischverhältnis von Kunststoffenten berechnen lässt, konnten die Schüler an dieser Station in Erfahrung bringen und ihre Rechenkünste unter Beweis stellen. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist Fachexperte für Spritzgießmaschinen und muss wissen, wie er mit diesen umgeht. Jedes Produkt benötigt verschiedenste Einstellungen, sogenannte Parameter, welche immer neu berechnet werden müssen. Parameter sind z. B. Drücke, Temperaturen oder Schließkräfte. Die dritte Station wurde von der Firma sinit bereitgestellt und präsentierte ebenso den Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers. Anhand einer Zeichnung konnten die Schüler versuchen einzelne Werkstücke zu einem Ganzen zu montieren und zu demontieren. Für einen Werkzeugmechaniker ist es wichtig, dass er während seiner Ausbildung lernt mithilfe einer Zeichnung die von ihm gefertigten Werkstücke zu einem Werkzeug (Spritzgießform) zusammenzubauen. Er muss sich das Werkzeug räumlich vorstellen können, obwohl er es noch nicht vor sich liegen hat. Station vier und somit die letzte Station brachte die Firma sinit mit. Sie stellte die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker dar. Hier konnten die Schüler durch Messübungen die Toleranzen von mitgebrachten Werkstücken erkennen. Ein elektronischer Messschieber half ihnen die Maße genau zu ermitteln. Das Berufsbild des Werkzeugmechanikers zeichnet sich durch genaues Arbeiten im Hundertstel-Millimeterbereich aus. Ist das Werkzeug nicht entsprechend der Zeichnung gefertigt worden, wirken sich die Fehler direkt auf das spätere Produkt aus. Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, dass man für dieses Berufsbild eine genaue Arbeitsweise besitzt.

Alle vorgestellten Berufsbilder haben eines gemeinsam, sie sind spannend und bieten DIR zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Bist du bereit dazu dich dieser Herausforderung anzunehmen? Dann bist du genau richtig für die Kunststoffbranche!

Wir bedanken uns vielmals bei Frau Holloway sowie bei allen weiteren Mitorganisatoren für die sehr gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufswahl- bzw. findung!

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.