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07.04.2014 - MyPlastics an der Realschule I in Coburg

Die regionale Kunststoffbranche wurde das zweite Mal durch die Ausbildungsinitiative MyPlastics und zwei regionale Firmen, acs alpha creative solutions gmbh und Hermann Koch GmbH, vertreten. Rund 20 Schüler einer neunten (technisch orientierten) Klasse der Staatlichen Realschule I in Coburg wurden am 07.04.2014 über die Berufsbilder der K-Branche mit abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Tätigkeiten informiert.

MyPlastics an der Realschule I in Coburg
Viele Berufsbilder sind nötig, um die Verwendung von Kunststoffen zu ermöglichen. Deshalb ist es wichtig für diese Branche Fachkräfte zu gewinnen, welche sich mit den komplexen Herstellungsverfahren auskennen. Die oft unscheinbaren Produkte erfordern meist stetige Innovation und höchstes Fachwissen bei der Produktion. Durch den alltäglichen Gebrauch von Kunststoffprodukten gerät die Wichtigkeit des Werkstoffs der Zukunft oft in Vergessenheit, obwohl dieser heutzutage unerlässlich ist.

Durch verschiedenste mitgebrachte Anschauungsmaterialien wurde die Vielseitigkeit von Kunststoff hervorgehoben. Das Repertoire der Exponatevorstellung reichte von einem Flügelrad einer Wasserpumpe (Ros GmbH & Co. KG) über einen Gurtendbeschlag (Sonnplast GmbH) bis hin zu einer Shampooflasche mit Neondruck (Hermann Koch GmbH). Alle diese Produkte haben einen wichtigen Punkt gemeinsam – sie wären ohne junge technisch interessierte Fachkräfte nicht vorhanden.

Zuerst stellte sich die Ausbildungsinitiative MyPlastics vor. MyPlastics-Referentin, Simone Rieß, führte die Jugendlichen in die Welt des Kunstoffs ein. Zudem wurde die Wertschöpfungskette anhand der Exponate erklärt.

Im Anschluss daran präsentierte sich die Firma Hermann Koch GmbH, welche durch Julia Steuerwald (Auszubildende Werkzeugmechanikerin), Patrick Hohberger (Auszubildender Werkzeugmechaniker) und Herrn Strobel (Personalleiter) vertreten war. Themen, wie beispielsweise Ausbildungsverlauf- und -angebot wurden angesprochen. Eine weitere Firma in der Region stellte die acs alpha creative solutions gmbh vor. Die Firmenvertreter, Denise Schmidt und Dominik Raab (beide BA-Studenten Fachrichtung Konstruktion) und Frau Litwin (Ausbilderin) referierten über deren Firma und die Berufsbilder, die sie anbieten.

Nach einer kurzen Einweisung und Einteilung in Gruppen durch Simone Rieß startete der prkatische Teil des Vortrags - der BERUFE-Parcours.



Station eins des BERUFE-Parcours begann mit einer Station von der Firma Hermann Koch. Hier konnten die Schüler ein Gespür für Metallarbeiten bekommen, indem sie Gewinde schneiden übten. Derartige Bearbeitungsmethoden von Metall sowie Bohren, Drehen, Fräsen und Erodieren sind Tätigkeiten des Werkzeugmechanikers. Ein Werkzeugmechaniker ist für die Herstellung des Werkzeugs (Spritzgießform) verantwortlich. Die Station zwei des BERUFE-Parcours stellte die Firma acs zur Verfügung. Das CAD-Programm für die spätere technische Zeichnung wurde den Schülern hier erklärt. Ein Technischer Produktdesigner erstellt die Zeichnung, die dann vom Werkzeugmechaniker zu einem Werkzeug gebracht wird. Zudem muss einem Technischen Produktdesigner bewusst werden, wie das spätere Produkt, bzw. Werkzeug aussehen soll. Vorletzte Station des BERUFE-Parcours wurde ebenso durch die Firma acs verwirklicht. Die Kenntnisse aus der vorherigen Station konnten nun in die Tat umgesetzt werden. Für einen Technischen Produktdesigner sind Fähigkeiten, wie räumliches Vorstellungsvermögen Grundvoraussetzung. Er legt Kanten, Bohrungen und Gravuren fest, welche vom Werkzeugbau ausgeführt werden müssen. Die letzte Station des BERUFE-Parcours spiegelte den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik wider und kam von MyPlastics. Hier wurden die Rechenkünste der teilnehmenden Jugendlichen geprüft. Ein Mischverhältnis einer Kunststoffente musste ermittelt werden. Für einen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sind Berechnungen für verschiedenste Parameter, wie z. B. Kühlzeiten, Temperaturen und Drücke notwendig. Treten an dieser Stelle Fehler auf, wirken sich diese direkt auf das Produkt aus. Der Fachexperte über die Spritzgießmaschine überwacht auch stetig den Produktionsablauf und kontrolliert die Qualität.



Wir bedanken uns vielmals bei Herrn Wassilonga sowie bei allen weiteren Mitorganisatoren für die sehr gute Organisation und Planung. Den Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufswahl- bzw. findung!


Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich
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