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28.04.2014 - MyPlastics an der Mittelschule Lehrberg

Zum zweiten Mal war die Ausbildungsinitiative MyPlastics gemeinsam mit der Firma OECHSLER AG an der Mittelschule Lehrberg um dort den Jugendlichen die Kunststoffbranche und deren Ausbildungsberufe vorzustellen. Rund 25 Schüler einer achten Klasse durften mehr über die TOP-Zukunftschancen der K-Branche in ihrer Region erfahren und sich über mögliche Ausbildungsberufe informieren.


MyPlastics an der Mittelschule Lehrberg
Zu Beginn der Veranstaltung führte die MyPlastics-Referentin, Lena Arnold, die Schüler in die Thematik des Werkstoffs Kunststoff ein. Sie erklärte, welche Bedeutung Kunststoff in der heutigen Zeit hat und wo man ihm alltäglich begegnet. Anhand von mitgebrachten Kunststoffexponaten, wie z. B. eine Handyhülle (OECHSLER AG) ein Kunststofffensterrahmen (REHAU AG + CO) sowie ein Kugelschreiber aus Bio-Kunststoff (STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG) konnten die Schüler die Vielfältigkeit von Kunststoff begreifen.


Darauffolgend stellte sich die Firma OECHSLER AG, vertreten durch Herrn Gruner und Herrn König (beide Ausbilder) und Auszubildende, vor. Die Schüler durften erkennen, in welchen Bereichen die OECHSLER AG aktiv ist, wo ihre Standorte liegen und welches Ausbildungsangebot und Zukunftschancen diese Firma bietet. Die Auszubildenden der Firma stellten den Schülern ihre Ausbildungsberufe selbst vor.


Im Anschluss daran teilte Lena Arnold die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen für die Stationen des BERUFE-Parcours ein.
Station eins des BERUFE-Parcours für den Ausbildungsberuf des Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik wurde von der Firma OECHSLER zur Verfügung gestellt. Hier konnten die Schüler Spritzgießfehler an Autoschlüsselfernbedienungen durch mitgebrachte „Gut- und Schlechtteile“ erkennen und diese lernen zuzuordnen. Die Qualitätskontrolle ist eine wichtige Aufgabe des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik, da fehlerhafte Produkte nicht an den Kunden geliefert werden können. Ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik muss die Ursachen von Fehlerquellen erkennen können. An derselben Station durften die Schüler noch ein Memory-Spiel lösen. Es bildeten jeweils eine Karte mit einem Bild und eine Karte mit dem dazugehörigen Text ein Memory-Paar, z. B. ein Bild mit Schuhen mit der Textkarte „Sicherheitsschuhe tragen“.
Eine weitere Station der OECHSLER AG spiegelte den Beruf des Werkzeugmechaniker wieder. Die Jugendlichen konnten an Metallstücken, welche mit Rillen und Bohrungen versehen waren, mittels eines elektronischen Messschiebers die exakten Maße ermitteln. Für den Werkzeugmechaniker ist Genauigkeit eine grundlegende Fertigkeit. Werkzeuge (Spritzgießformen) müssen bis auf das hundertstel Millimeter genau gearbeitet werden, da sich Ungenauigkeiten später auf das Produkt auswirken.
Die vorletzte Station wurde von MyPlastics gestellt und betreut. Schülerinnen und Schüler konnten an dieser Station ihre Rechenkünste unter Beweis stellen, indem sie benötigte Granulatmengen für die Produktion von Kunststoffenten ausrechneten. Berechnungen von Parametern, wie Schließkräfte, Kühlzeiten und Temperaturen müssen für jedes Produkt erneut durchgeführt werden. Hierbei ist es wichtig, dass der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik schnell die richtigen Einstellungen findet, um eine wirtschaftliche Produktion zu gewährleisten.
Letzte Aufgabe des BERUFE-Parcours wurde von der Firma OECHSLER bereitgestellt. Die Firma OECHSLER stellte zum ersten Mal den bei ihnen neuen Ausbildungsberuf zum Industriemechaniker vor. Industriemechaniker stellen Geräteteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben. Um dieses Berufsbild kennenzulernen, durften die Schüler unter Messung der Zeit Wave-Drive-Getriebe montieren. Die schnellsten Zeiten lagen bei ca. 45 Sekunden! Die beiden Schüler mit den besten Zeiten, erhielten sogar einen kleinen Preis für die gute Leistung.

Wir bedanken uns bei Herrn Pyczak und allen weiteren Mitorganisatoren für diese tolle Veranstaltung und Organisation. Allen Schülern wünschen wir viel Erfolg bei der Berufsfindung und hoffen auf eine gute Besetzung der Ausbildungsplätze in der Kunststoffbranche.

Anmerkung:
Um der besseren Lesbarkeit willen wurde auf eine gender-spezifische Ausdrucksweise verzichtet.
Alle genannten Berufe sind für Jungen und Mädchen möglich.